Arolsen-Mengeringhausen

14,3 Millionen Euro Einnahmen aus Windpark

- Arolsen-Mengeringhausen (-ah-). Der Haupt- und Finanzausschuss hat sich einstimmig für das Abweichungsverfahren zum Regionalplan ausgesprochen, mit dem die Voraussetzungen für einen Windpark im Stadtwald Mengeringhausen geprüft werden sollen.

Dabei wurde von allen Rednern deutlich gemacht, dass zunächst Fakten gesammelt würden und noch kein Beschluss für oder gegen ein solches Projekt gefällt werde. Karl Kratz (CDU) rechnete vor, dass in 20 Jahren Laufzeit insgesamt 14,3 Millionen Euro aus allen 15 Anlagen an Pacht und Gewerbesteuer in den Stadtsäckel fließen würden. Es wäre unverantwortlich, diese Möglichkeit nicht weiter zu diskutieren.

Die Alternative zu einer Sanierung des von Defiziten und hohen Schulden geprägten städtischen Etats wären massive Erhöhungen kommunaler Steuern auf Grundeigentum und Gewinne von Betrieben sowie von Gebühren und Beiträgen, wie Bürgermeister Jürgen van der Horst und Ausschussmitglieder als Alternative voraussagten. Zudem müssten freiwillige Leistungen, etwa in den Bereichen Sport oder Kultur stark gekürzt werden.

Die Diskussion nimmmt nach den Worten von Karl Kratz inzwischen unerfreuliche Formen an: Mandatsträger hätten ihm berichtet, dass sie Nachteile für ihr Firmen befürchteten. Mehr lesen Sie in der gedruckten Ausgabe vom 3. Mai 2010.

Kommentare