Mit schweren Kopfverletzungen in  Kasseler Krankenhaus

63-Jährige stürzt in Baugrube

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Die Landauer Feuerwehr rückte zur Rettung der in eine Baugrube am Torbogenhaus gestürzten Frau aus.

Bad Arolsen-Landau. Eine 63-Jährige hat beim Sturz in eine drei Meter tiefe Baugrube am Schloss Landau am Dienstagabend schwere Kopfverletzungen erlitt.

Sie war auf dem weiträumig durch Warnbaken und -lichter abgesperrten Baugeländemit ihrem Mann und zwei weitren Personen zu der Turnhalle am Schloss unterwegs. Im Dunkeln, etwa um 20 Uhr, stürzte die in Braunsen lebende Niederländerin plötzlich in die Baugrube. 

Die unmittelbar alarmierte Feuerwehr Landau holte die Frau aus der Grube heraus. Der Notarzt übernahm die medizinische Erstversorgung und leitete die Frau zur weiteren Behandlung der offenen Schädel-Hirn-Verletzung an das Rot-Kreuz-Krankenhaus nach Kassel weiter. 

Seit Monaten ist das Gelände um das Schloss eine einzige Baustelle und weiträumig abgesperrt. Mit Fahrzeugen ist das Areal  nicht zu erreichen, fußläufig lassen sich aber die Barrieren umgehen. Der Weg zur Turnhalle wird abgekürzt, indem die Baustelle begangen wird.

Am Dienstagabend wurde dies der Frau zum Verhängnis. 

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