Diemelstadt

Ärger beim Grenzübertritt

- Diemelstadt (ots). Ein alberner Scherz seines Bruders hat einem 32-jährigen Diemelstädter Ärger mit der Polizei eingebracht. Der Wrexer Neubürger hatte sich von einem Freund aus Hofgeismar dessen Auto geborgt, um damit in seine russische Heimat zu fahren und parkte es vor der Abfahrt vor seiner Wohnung in Wrexen.

Am nächsten Morgen musste er dann feststellen, dass beide Kennzeichen entwendet worden waren, woraufhin er Anzeige bei der Polizei in Bad Arolsen erstattete. Am Abend stellte sich aber heraus, dass der Bruder des Anzeigenerstatters diesem einen Streich gespielt und die Kennzeichen lediglich abgeschraubt und versteckt hatte. Unverrichteter Dinge schraubte der Diemelstädter die Kennzeichen wieder an das Auto und fuhr schließlich am 13. März morgens los, um seine Verwandten in Russland zu besuchen. Er versäumte allerdings, die Polizei über die wieder aufgetauchten Kennzeichen in Kenntnis zu setzen. Dieser Fehler solle sich an der polnisch-ukrainischen Grenze rächen. Bei der Ausweiskontrolle stellten die Ordnungshüter fest, dass die Kennzeichen des Autos zur Fahndung ausgeschrieben waren und nahmen den Diemelstädter fest. Mittlerweile war es spät abends geworden und das Missverständnis konnte erst am nächsten Morgen geklärt werden.So führte der Schabernack des Bruders zu einem stundenlangen Zwangsaufenthalt an der polnischen Grenze.

Kommentare