Wetterburg

Anwohner der Burgstraße gründen Bürgerinitiative "Pro Ortsumgehung"

- Bad Arolsen-Wetterburg (-es-). Die Anwohner der Burgstraße und weitere Wetterburger formieren sich zu einer Bürgerinitiative für den Bau einer Umgehungsstraße. Dabei ist den Initiatoren wichtig, dass ihre Bemühungen keine Spaltung im Ort verursacht. Ziel sei es vielmehr, den Bürgerwillen zu dokumentieren und den Ortsbeirat und die Stadtverordneten bei ihrer Meinungsfindung positiv für eine Ortsumgehung zu bestärken.

Die Bürgerinitiative beabsichtigt, ab heute Abend eine Informationsschrift an alle Haushalte in Wetterburg zu verteilen und dann ab dem kommenden Wochenende eine Unterschriftenaktion „PRO Ortsumgehung“ zu starten. Der Sprecher der Bürgerinitiative ist Wilhelm Ammenhäuser, Telefon 05691/5451. Außerdem gehören Hans-Joachim Wierschula und Herbert Frese zum Führungsteam. In der Informationsschrift heißt es, dass derzeit eine „historisch einmalige Chance“ bestehe, eine Umgehungsstraße für Wetterburg auf den Weg zu bringen. Die Ortsumgehung sei dringend nötig angesichts von täglich 8333 Fahrzeugen in der Burgstraße, davon 482 Lastwaen. Die Prognose gehe sogar von 10 000 Fahrzeugen aus. Besonders die Entwicklung des Gebietes Hagenstraße bringe eine weitere erhebliche Mehrbelastung an Lärm- und Schadstoffen mit sich. Dadurch werde die Wohnlage immer unattraktiver. Zunehmend Leerstand und erheblicher Wertverlust der Immobilien seien die Folge. Auch die Parksituation sei unerträglich, der Aufenthalt im Verkehrsraum unmöglich und mit großen Gefahren verbunden. Deshalb will die Bürgerinitiative auf Ortsbeirat und Stadtverordneten Versammlung einwirken, damit der Weg für eine Ortsumgehung Wetterburg frei gemacht wird. Als Sofortmaßnahme wird eine strengere Überwachung des Durchgangsverkehrs gefordert.

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