Bad Arolsen

Arolser Signale zu Schulstandorten blieben unbeantwortet

- Bad Arolsen (-es-). Im Internet-Zeitalter gehen auch die politischen Auseinandersetzungen schneller vonstatten: Die WLZ-Vorab-Meldung im Internet über die Verärgerung der Diemelstädter Schulleiterinnen in Sachen Schulbezirksgrenzen hat gestern Abend für zusätzlichen Gesprächsstoff im Arolser Haupt- und Finanzausschuss gesorgt.

Bürgermeister Jürgen van der Horst und Vertreter aller Fraktionen betonten, dass die Neuordnung der Schulbezirksgrenzen in Bad Arolsen zum einen die vier Arolser Schulstandorte für die nächsten fünf Jahre sichere und die Diemelstädter Grundschulen nicht gefährde. Das gehe aus Zahlen des Fachdienstes Schule beim Landkreis hervor, der die Pläne deshalb auch befürwortet habe. Ausdrücklich bekräftigte Bürgermeister van der Horst, dass er seinen Amtskollegen Rolf Emde „vor vielen Wochen“ mit Informationen und Dokumenten versehen habe. Darüber hinaus habe es ein Gesprächsangebot an die Grundschulleitung in Wrexen gegeben, das jedoch nicht wahrgenommen worden sei. Er sei aufgrund der ausbleibenden Reaktionen aus Diemelstadt davon ausgegangen, dass man die Bad Arolser Pläne billigend zur Kenntnis genommen habe.Außerdem versicherte van der Horst: „Es ist nicht die Absicht der Stadt Bad Arolsen, gegen die Interessen der Stadt Diemelstadt zu handeln.“

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