Breuna/Zierenberg

Autobahn A44 nach Glatteisunfällen gesperrt

- Breuna/Zierenberg. Die Autobahn A 44 ist am Sonntagabend gleich zweimal für mehrere Stunden komplett gesperrt worden. Nachdem ab 18.25 mehrere Anrufer in kürzester Zeit eine Vielzahl von Glatteisunfällen mit Personenschäden auf der Autobahn meldeten und diese vom Funkwagen bereits auf der Anfahrt bestätigt wurden, veranlasste die Polizei bereits ab Breuna in Fahrtrichtung Kassel die Sperrung, um weitere Unfälle auf den eisglatten Fahrbahnen zu verhindern.

Abgesehen von der Vielzahl von Bagatellunfällen mit geringen Sachschäden wurden durch die eingesetzten Streifen sechs Verkehrsunfälle mit Verletzten und zehn beteiligen Fahrzeugen aufgenommen. Von den Rettungsdiensten wurden verletzte Personen versorgt, davon wurden fünf in verschiedene Kliniken nach Kassel verbracht. Eine Person davon erlitt schwerste Verletzungen. Der Sachschaden bei diesen Unfällen wird von der Polizei auf rund 50 000 Euro geschätzt. Nachdem bereits gegen 20.20 Uhr die Vollsperrung aufgehoben wurde und der Verkehr einspurig auf der nun gut abgestreuten Fahrbahn vorbeigeführt wurde, war der Stau um 22.35 Uhr aufgelöst. Doch schon wenige Stunden später, gegen 1.30 Uhr brannte auf der Autobahn A 44 in Höhe der Rastanlage Bühleck ein mit Kunststoffen beladener Sattelzug. Die Feuerwehren aus Breuna und Wolfhagen rückten mit mit Großtanklöschfahrzeugen aus. Ab 2.40 Uhr war die Autobahn dann wieder einspurig befahrbar, der Verkehr wurde an dem ausgebrannten Lkw vorbeigeführt. Zu dem Brand kam es nach einem technischen Defekt der Zugmaschine. An dem Zug entstand ein Schaden von rund 50 000 Euro. Die Bergung des Sattelzuges war gegen 5.40 Uhr beendet. (r)

Kommentare