Tagung zum "Energieland Hessen" in Bad Arolsen

Wie beeinflussen Windkraftanlagen den Tourismus?

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Windkraftanlagen prägen zunehmend die waldeckische Landschaft. Zum Thema Windkraft und Tourismus äußern sich Experten bei einem Forum am 4. Juli in Bad Arolsen.

Die Hessen-Agentur richtet am Montag, 4. Juli, von 10.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Bad Arolser Bürgerhaus ein Bürgerforum unter dem Titel „Energieland Hessen“ aus.

 Geplant sind eine Reihe von Fachvorträgen, Workshops und eine Exkursion. Im Kern geht es um die Frage, welche Auswirkungen Windparks auf den Tourismus in der Region haben. Als Experten referieren ein Professor der Hochschule Ostfalia, ein Bürgermeister aus dem Naturpark Nordeifel, ein Professor für öffentliches Recht und der Geschäftsführer der Touristik-Service Waldeck-Edelbergland GmbH.

Nach der Mittagspause geht es in drei Workshops um aktuelle Studien zum Thema Windkraft und Tourismus, um Strategien für touristische Regionen und um die Praxis der Raumordnungsplanung.

Bei der anschließenden Podiumsdiskussion diskutieren neben dem CDU-Landtagsabgeordneten Armin Schwarz, weitere Parteienvertreter und ein Experte aus dem Hessischen Wirtschaftsministerium. Abschluss der Veranstaltung bildet gegen 15.30 Uhr eine Exkursion zu den Windenergieanlagen der Region. Die Moderation haben Prof. Dr. Kristina Sinemus und Carla Schönfelder.

Zum Hintergrund des Bürgerforums schreiben die Veranstalter der Hessen-Agentur: „Jede Form von Energiegewinnung verändert die Landschaft. Der dezentrale Ausbau der erneuerbaren Energien hat zur Folge, dass Energieanlagen in das lokale Umfeld der Bürger rücken. Windenergieanlagen sind in der Regel weithin sichtbar und in Hessen aufgrund der Windhöffigkeit zumeist in hügeligen Regionen und Mittelgebirgen geplant oder bereits gebaut.

Einige dieser Regionen sind wichtige Tourismus-Standorte und Naherholungsgebiete. Das Landesprogramm „Bürgerforum Energieland Hessen“ möchte mit dem Faktencheck die Diskussion zu den Auswirkungen von Windenergieanlagen auf touristische Nutzungen aufgreifen und Handlungsempfehlungen ableiten. Vertreter touristischer Kommunen, Regionen und Institutionen sowie Akteure aus Politik, Planung und Wirtschaft sollen hierzu miteinander ins Gespräch kommen.

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