Große Reserven für Holz als Energieträger

Bei Biomasse geht noch was

Volkmarsen - Da geht noch etwas: Das Netzwerk Naturkraft-Region warb am Mittwoch in der Stadthalle Volkmarsen für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energien, insbesondere von pflanzlichen Rohstoffen.

Schließlich ist von der schwarz-grünen Regierungskoalition in Wiesbaden das Ziel festgelegt worden, bis 2050 den kompletten Bedarf an Strom, Wärme und Kraftstoffen aus erneuerbaren Energien zu decken, wie Dr. Felix Richter von dem Kompetenzzentrum HessenRohstoffe (Hero) in Witzenhausen deutlich machte. Schwerpunktthema war das Heizen mit Holz, und zwar in Kaminöfen, Zentralheizungen und in großen Hackschnitzelfeuerungsanlagen. Vorrat nicht unbegrenztDer Vorrat an Biomasse ist in der Naturkraft-Region mit den Landkreisen Waldeck-Frankenberg, Schwalm-Eder und Hersfeld-Rotenburg ist groß und bietet im hessischen Vergleich mit das höchste Potenzial für die Nutzung als Energieträger, wie Tanja Müller vom Fachdienst Dorf- und Regionalentwicklung im Kreishaus Korbach erklärte. Dieses Reservoir bieten der Wald, der mit 42 Prozent die Fläche des Landkreises bedeckt, und die landwirtschaftlichen Flächen (44 Prozent). Als „Alleskönner“ biete die Biomasse über die bloße Nutzung zur Erzeugung von Wärme viele weitere Möglichkeiten. (ah)

Kommentare