Bürgermeister van der Horst räumt ein: Die Bürokratie ist langsamer als die Leute vom Bau

Umzug erst Ende April möglich

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Rund sechs Millionen Euro sind für den Bau von Flüchtlingsunterkünften und die Herrichtung des ehemaligen Bundeswehrkasinos (Hintergrund) im Bioenergiepark  eingeplant. Nach dem ersten Spatenstich am 12. Dezember 2015 werden derzeit im  Rahmen der Tiefbauarbeiten Leitungen verlegt.

Mengeringhausen. Bürokratische Hindernisse haben den Bau der Flüchtlingsunterkünfte auf dem Hagen um einen Monat verzögert. Daher stehen die drei Hallen in der Mengeringhäuser Altstadt wohl erst Ende April wieder für Sport und Kultur zur Verfügung.

Im Verlauf der Jahreshauptversammlung der Bad Arolser Feuerwehren in der Wetterburger Twisteseehalle bedauerte Bürgermeister Jürgen van der Horst: "Manchmal ist die Bürokratie eben langsamer als die Handwerker.“

Von Anfang an sei es Ziel des Magistrates gewesen, möglichst bald die Mengeringhäuser Hallen wieder für den Sport und das kulturelle Leben in der Stadt zurück zu bekommen. Deshalb habe sich die Stadt schon sehr früh um eine Alternativlösung bemüht.

Diese werde bekanntlich derzeit auf dem Gelände der ehemaligen Kaserne auf dem Mengeringhäuser Hagen geschaffen. Wäre es nach dem Zeitplan des Magistrates gegangen, wären die neuen Unterkünfte für rund 500 Personen, die derzeit für rund 6,2 Millionen Euro errichtet werden, bereits Ende März bezugsfertig gewesen.

Bürokratische Verzögerungen auf Landesebene führten nun dazu, dass die Räumlichkeiten nun voraussichtlich erst Ende April und nicht schon ende März zur Verfügung stehen werde. Spätestens dann werde auch die Hilfe der Feuerwehr beim Umzug noch einmal benötigt.

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