Mauser Sitzkultur liefert 4500 Stühle für die Festhalle in Frankfurt

„Das ist wie ein Ritterschlag“

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„Mauser Sitzkultur“-Geschäftsführer Michael Papenheim mit dem neuesten Drehstuhl-Modell„favorite“ vor dem Werbeplakat mit den Vipers-Handballerinnen.

Twistetal-Berndorf - Das ist ein Rekord: 4500 Stühle der Serie 580 liefert Mauser Sitzkultur in Berndorf im Dezember für die Festhalle der Messe Frankfurt aus

.Das ist der größte Einzelauftrag des gerade neun Jahre alten Unternehmens neben der sukzessiven Ausrüstung der Porsche-Halle in Stuttgart mit 5000 Sitzgelegenheiten: „Das ist wie ein kleiner Ritterschlag“, sagt Geschäftsführer Michael Papenheim. Er verzeichnet für 2012 trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen ein Wachstum von 15 Prozent.

Wenn die 30 Mitarbeiter in Berndorf und die 20 Beschäftigten der als Tochterbetrieb in Sachsen-Anhalt geführten Polsterei in den nächsten Wochen Überstunden und Sonderschichten einlegen müssen, dann dürfte das auch an dem neuesten Produkt liegen, das das Unternehmen mit charmanter Unterstützung von zwei Handballerinnen der Vipers aus Bad Wildungen auf den Markt gebracht hat: Die neue Drehstuhlserie „440 favorite“ hat neben den Gütesiegeln unter anderem vom TÜV im Wirtschaftsmagazin „Facts“ die Note „sehr gut“ bekommen und soll im mittleren Preissegment, jedoch in der üblichen Mauser-Qualität angeboten werden.

Mithilfe der Vipers-Spielerinnen Sabine Heusdens und Miranda Robben setzt Mauser Sitzkultur beim Marketing auf ein sportliches Flair. Dazu mögen auch die lebendigen Farben -Grün, Orange und Blau - beitragen, die neben dem seriösen Anthrazit angeboten werden. Die Technik bietet neben Komfort ergonomisch wichtige Features für den Arbeitstag im Büro.

Mit der feminin pointierten Charme-Offensive durch die beiden Vipers-Mädels ist auch die klare Zusage der Unternehmensführung verbunden, der in Schwierigkeiten geratenen Handballspielgemeinschaft weiterhin als Sponsor zur Seite zu stehen.

Alle Sitzmöbel sind „Made in Germany“ und werden überwiegend auf dem heimischen Markt verkauft. Das Unternehmen lässt in Berndorf die von zahlreichen Zulieferbetrieben unter anderem in Waldeck-Frankenberg gefertigten Einzelteile montieren und liefert sie von dort an die Kunden aus. Als mittelständisches Unternehmen könne Mauser Sitz-kultur flexibel auf Kundenwünsche reagieren, betont Papenheim.

Mit fünf Prozent ist der Exportanteil noch recht bescheiden. Doch über zehn Handelsvertreter und Vertriebspartner in Großbritannien, in den Benelux-Ländern, Skandinavien, Österreich, Italien und der Schweiz will die Firma auch im Ausland verstärkt hochwertige Sitzmöbel vermarkten.

Im kommenden Jahr feiert das Unternehmen sein zehnjähriges Bestehen. Es war im Herbst 2003 als Ausgründung des in Konkurs gegangenen Unternehmens Mauser zunächst in Rhoden neu aufgebaut worden. Inzwischen ist Mauser Sitzkultur in den Gebäuden der früheren Firma Wilke Möbelfronten ansässig. Zum „Zehnjährigen“ soll ein Gebäude für den Einzelverkauf und mit einer Ausstellung für die Kunden hergerichtet werden.

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