Arolsen-Mengeringhausen

Dieter Feurich gibt TuSpo-Vorsitz nach 18 Jahren ab

- Arolsen-Mengeringhausen (sim). Die Suche nach einem Amtsnachfolger für Dieter Feurich, der 18 Jahre die Geschicke des TuSpo Mengeringhausen lenkte, hat Früchte getragen: einstimmig hat die Mitgliederversammlung Wilhelm Müller an die Vereinsspitze gewählt.

Damit ging Feurichs erstmals 2004 geäußerter Wunsch in Erfüllung, den Vorsitz in die Hände eines jüngeren Nachfolgers zu übergeben. Der 53-jährige Wilhelm Müller, seit fast 50 Jahren TuSpo­-Mitglied und früher in der Fußball- und Radsportabteilung aktiv, war erstmals 2008 als Kandidat ins Gespräch gekommen. Damals habe Müller zugesagt, den Vorsitz zu übernehmen, sollte sich niemand anderer finden. „Das ist wahres ‚Treue-um-Treue‘-Verhalten, zu seinem Wort zu stehen“, stellte Feurich anerkennend und mit Anspielung auf das gleichnamige Freischießen-Festspiel fest. Er habe selten so einen „top-geführten Verein gesehen“, sprach Müller seinem Vorgänger ein dickes Lob aus. Auf das vielfältige ehrenamtliche Wirken des 69-jährigen Mengeringhäusers gingen Kassierer Carsten Hohmann und Schriftführer Thomas Föll ein. Bevor Feurich 1992 die Nachfolge von TuSpo-Vorsitzendem Franz Hoellen antrat, hatte er von 1974 bis 1986 die Leichtathletikabteilung geleitet und sieben Jahre als Jugendwart gewirkt. Unter Feurichs Regie habe sich der Verein zu einer „angesehenen Adresse“ entwickelt, auf die auch der Sportkreis Waldeck aufmerksam wurde, hieß es in der Laudatio. Mehr dazu in der gedruckten Ausgabe am 12. April 2010.

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