Bad Arolsen

Dokumente über eigene Kindheit

- Bad Arolsen /Frankenberg (r). Die Australierin Ksenia Bettany besucht in Arolsen Stätten ihrer Kindheit.

„Ich hatte eine gute Zeit in Arolsen“, erinnert sich die Australierin Ksenia Bettany. Als Displaced Person (DP) lebte sie unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg zusammen mit ihren Eltern und Geschwistern in Bad Arolsen und Rennertehausen im Kreis Waldeck Frankenberg. Mit ihrem Sohn Romill hat sich Ksenia nun vier Tage auf die Spuren ihrer Kindheit begeben. Höhepunkt ihrer Reise war gestern (11. Juli 2011) der Besuch beim Internationalen Suchdienst (ITS) in Bad Arolsen. Bilder der Vergangenheit „Ich wusste nicht, dass es so viele Dokumente über mich und meine Familie gibt“, freut sich die Australierin. Denn viel weiß die 70-Jährige aus ihrer Kindheit nicht mehr. Einzelne Informationen und Bilder hat sie noch vor Augen, wie etwa vom Arolser Schloss, der Kaserne oder der Kirche.

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