Helmighausen

Dorfabend war ein Fest für alle Generationen

- Diemelstadt-Helmighausen (-es-). Dass in Helmighausen eine funktionierende Dorfgemeinschaft besteht, wird jedes Jahr bei den Dorfabenden deutlich. Hier legt sich Jung und Alt ins Zeug und leistet gerne einen Beitrag zum Unterhaltungsprogramm.

Fast vier Stunden füllte das Programm am Samstagabend in der Dorfhalle. Als Conférencier fungierte TuS-Vorsitzender Daniel Logsch, dessen Verein turnusgemäß die Organisation übernommen hatte. Mit dabei waren traditionell die Chronisten, die Ereignisse im Dorf humorvoll auf die Schippe nahmen. Besonders in der Zeit rund ums Schützenfest fanden sie zahlreiche lohnenswerte Themen. Zur Musik des „Kufsteinliedes“ sangen die Chhronisten aus voller Brust: „In Helmighausen ist immer was los.“ Ganz neu dabei, aber dafür erstaunlich souverän und gekonnt, präsentierten sich Dennis Volke und Doreen Bodenhausen mit ihren beiden Sketchen „Das Recht auf Arbeit“ und „Die Oma am Telefon“. Auch die Jugendfeuerwehr gab mehrere Sketche zum Besten. Als Kabarettist, der den ganz normalen Wahnsinn im täglichen Leben und insbesondere 
beim Wetterbericht aufs Korn nahm, empfahl sich Andreas Volke. Zwischen Zeitungslektüre und Frühstücksfernsehen ärgerte sich Volke über den alles und nichts sagenden, aber viel redenden „Ben Wettervogel“ und den „Tagesthemen-Strömungsfilm“ von Jörg Kachelmann . Unerwartet schwungvoll kam der Gesangverein daher. Die 
Gitarre spielende Chorleiterin Daniela Sauerland erwies sich besonders mit ihrem Lied vom Ziegenbock als mitreißende Stimmungsmacherin. Für flotte Tanzeinlagen sorgte unterdessen der Karnevalsverein mit seiner Inszenierung zur „Rocky Horror Picture Show“. Gelungen war auch der Auftritt der „Dancing Queens“, die diesmal passend zum Filmhit „Fluch der Karibik“ als Messer schwingende Piratenbräute auftraten.

Die schönsten Fotos vom Dorfabend finden sie in dieser Bildergalerie.

Mehr lesen Sie in der gedruckten WLZ vom Dienstag, 16. März 2010.

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