Rhoden

Falschfahrer zurückgeschickt

- Diemelstadt-Rhoden (ah). Einen unverhofften Zwischenstopp mussten vor allem Lasterfahrer an der Autobahnabfahrt Diemelstadt einlegen. Der Regionale Verkehrsdienst der Polizeidirektion Waldeck-Frankenberg kontrollierte am Mittwoch vor allem Lastzüge und ihre Fahrer.

Die gute und ein wenig beruhigende Zwischenbilanz von Mittwochmittag gleich vorweg: Von den bis dahin kontrollierten 25 Lastwagen musste keiner aus dem Verkehr gezogen werden. Leichte technische Mängel, Verstöße gegen Lenkzeiten und verbesserungswürdige Ladungssicherung fielen den Ordnungshütern auf. Unter dem Stichwort „Kriminalität auf und an den Autobahnen“ werden in Hessen unter der Regie des Landespolizeipräsidiums in unregelmäßigen Abständen Kontrollen vorgenommen. Dabei geht es um Trunkenheitsfahrten, Drogen, Tabletten und Übermüdung bei Fahrern, wird der Schwerverkehr kontrolliert und werden bei der Ladungssicherung auch Wohnwagen, Kleintransporter oder Kleinanhänger inspiziert. Denn gerade bei Nutzern dieser Fahrzeuge herrscht häufig Unwissenheit vor, sodass etwa im Wohnwagen ungesicherte Gasflaschen als gefährliche Geschosse durch das Gefährt schießen. Von 9 bis 17 Uhr stoppten die Polizeibeamten an wechselnden Standorten im Bereich der Autobahnabfahrt Kraftfahrzeuge. 25 Lastwagen, vier Wohnwagengespanne und fünf Krafträder nahmen die Polizisten unter die Lupe. Die „Brummi“-Fahrer verhielten sich kooperativ. „Sie waren sogar positiv gestimmt“, berichtet Horst Haben von der Polizeistation Bad Arolsen. „Giftig“ sei niemand geworden, berichtet er. Sieben Lkw-Fahrer wurden bis Mittag wegen technischer Mängel angezeigt. Fünfmal wurde Anzeige erstattet, weil die Ladung nicht richtig gesichert war, wobei es mit dem Nachziehen eines Spanngurtes oft getan war. In sechs Fällen waren die Lenkzeiten überschritten – jedoch nicht so gravierend, dass ein Fahrer sofort seinen Lastzug abstellen musste. Nachweislich lag ihr Tagesziel in der näheren Umgebung.Kein Pardon gaben die Beamten bei der Missachtung des Durchfahrtverbotes für Lkw über zwölf Tonnen. Die Fahrer mussten kehrtmachen und auf die Autobahn zurück, um ihr Ziel zu erreichen.

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