Kaulbach-Schule: Faltblätter für Jugendbücher angefertigt

Fast wie aus einer Werbeagentur

Die Klassen R8a und R8b machten mit selbstproduzierten Faltblättern auf zwei Jugendbücher aufmerksam, die sie zuvor im Deutschunterricht an der Kaulbach-Schule mit ihrer Lehrerin Petra Lüders behandelt hatten.Foto: Armin Haß

Bad Arolsen - Spannende Bücher lesen und dafür gute Werbung machen - das war eine Aufgabe für Schüler der Klassen R8a und R8b an der Kaulbach-Schule in Bad Arolsen.

Für Lehrerin Petra Lüders war das Projekt in mehrfacher Hinsicht wichtig: Zum einen ging es darum, für das Lesen des gedruckten Wortes zu werben und zum zweiten zu erkennen, wie die Lektüre verstanden wurde.

Die für Jugendliche geschriebenen Bücher haben es in sich: In „Boot Camp“ beschreibt Morton Rhue, wie Eltern ihr Kind in ein Lager überstellen, in dem vermeintlich schwer erziehbare Jugendliche unter unsäglichen Bedingungen leben.

In „Duplik Jonas 7“ beschreibt Birgit Rabisch ein düsteres Schattenreich, in dem gentechnisch produzierte Zwillingskinder als lebende Ersatzteillager gehalten werden.

Die Jungen und Mädchen der achten Klassen hatten dann die Aufgabe, für die Bücher Werbung in Form von Faltblättern zu produzieren. In Zweiergruppen haben die Schüler mithilfe des Computers oder komplett in künstlerischer Handarbeit Werbebroschüren produziert, von denen die meisten auch Schulleiterin Rosel Reiff begeisterten.

Besonders angetan zeigte sie sich von dem ohne technische Hilfe entstandenen Flyer einer Schülerin, die auch die eindrucksvollen Illustrationen selbst anfertigte.

„Bei einigen Arbeiten war ich echt baff. Die sehen ganz professionell aus - wie von einer Marketingagentur“, schilderte die Schulleiterin ihre Beobachtungen.

Die Flyer haben Deutschlehrerin Petra Lüders so gut gefallen, dass sie die Schüler ermunterte, die Arbeiten im Pausenraum auszuhängen und so auch den Mitschülern und Kollegen zu präsentieren. (ah)

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