Fördermittel des Landes für den VfL Bad Arolsen

Flüchtlinge verstärken Sportvereine

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Flüchtlinge verstärken Sportvereine: Hier beim Karateclub im VfL Bad Arolsen.

Allein die Abteilung Karate/Selbstverteidigung hat dringend erwünschte Verstärkung durch sechs Flüchtlinge aus unterschiedlichen Herkunftsländern bekommen, die dort seit einigen Monaten trainieren.

 Integration durch Sport funktioniert auch im VfL Bad Dass ab sofort alle Mitglieder in einheitlichen Karateanzügen antreten können, ist ein zusätzlicher Ansporn für die Sportler und freut auch ihre Trainer Felix Scheers und Georg Röse.

Finanziert wurde die Anschaffung von vier Karateanzügen über das Projekt „Sport und Flüchtlinge“. Das Programm des Hessischen Ministeriums des Innern und für Sport in Zusammenarbeit mit der Sportjugend Hessen im Landessportbund unterstützt Vereine, die Flüchtlinge in ihre Reihen aufnehmen.

Als Schnittstelle und Vermittler zwischen Flüchtlingen, Stadt und Vereinen sind ehrenamtliche Sportcoaches eingesetzt. Christoph Neugebauer hat als Sportcoach der Stadt den Bedarf vermittelt.

Auch ein Trainingsbrett für die Übungsstunden der Karateabteilung wurde noch beantragt. Das Integrationsprojekt „Sport mit Flüchtlingen“ sei bis Jahresende angelegt, erklärt Neugebauer. Wie es weiterlaufe, hänge von der Flüchtlingssituation ab.

Eine Weiterführung hält Neugebauer indes für sinnvoll: „Ich kann ja erst als Sportcoach tätig werden, wenn ich weiß, welche Gelder zur Verfügung stehen.“ Auskunft über das Förderprogramm bei Christoph Neugebauer, Telefon 05691/1842.

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