Flüchtlinge besuchen Ausstellung „Geflohen – Vertrieben – Angekommen?“ in Bad Arolsen

Frieden kommt von innen heraus

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Jugendliche Flüchtlinge aus den Intensivklassen der Kaulbachschule mit ihrer Lehrerin Malgorzata Gresenz beim Besuch der Ausstellung zu Flucht und Vertreibung im Bürgerhaus.

Bad Arolsen. Wie aus Versöhnung und Verständigung Freundschaft werden kann, bringt Oberst a.D. Jürgen Damm Besuchern derzeit im Bürgerhaus näher.

Unter dem Titel „Geflohen – Vertrieben – Angekommen?“ wirft die Ausstellung des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge einen Blick in die Geschichte der Gewaltmigration.

Bemühen um Integration

In Wort und Bild wird die Geschichte von Flucht und Vertreibung in Deutschland und Europa skizziert. Angefangen von Verschleppung und Vertreibung im Zuge des Zweiten Weltkriegs bis hin zur aktuellen Situation, in der Bemühungen um Integration, aber auch Fremdenfeindlichkeit mitspielen.

Mehreren Klassen der Bad Arolser Kaulbachschule hat Jürgen Damm als Ehrenvorsitzender des VDK-Landesverbandes die Ausstellung bereits erläutert. Die jugendlichen Flüchtlinge, die zwei Intensivklassen der Kaulbachschule besuchen, kamen mit ihren Lehrerinnen Jennifer Homann und Margorzata Gresenz ins Bürgerhaus.

Sichtlich bewegt

Für sie besitzen die Aufnahmen von Flüchtlingskolonnen den größten Wiedererkennungswert, wie Schüler sichtlich bewegt und mit ernstem Blick bestätigten.

Die Ausstellung „Geflohen – Vertrieben – Angekommen?“wird noch bis Donnerstag, 15. September, im Bürgerhaus gezeigt. (sim)

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