Technisch versierte Touristen finden in GrimmHeimat NordHessen neue Anregungen

Gäste auf Schatzsuche schicken

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Diese Informationstafel vor dem Wellingtonia-Mammutbaum am Schloss informiert über die Königin Emma der Niederlande.

Bad Arolsen - „Schätze suchen in märchenhaften Kulissen“ - Mit dieser Anregung wollen die nordhessischen Städte, die sich im Verbund GrimmHeimat NordHessen zusammengeschlossen haben, ihre Urlaubsgäste und Tagesbesucher in der Sommersaison unterhalten.

Wie viel Wasser gibt es im Twistesee? Was schaut aus der Manteltasche des Korbacher Nachtwächters heraus? - Diese und ähnliche Fragen müssen Rätselfreunde beantworten, die sich in der GrimmHeimat NordHessen auf Schatzsuche begeben. Möglich macht das eine kostenfreie App für Smartphones, die zu einer spannenden Entdeckungstour einlädt.

„Wir gehen mit der Schatzsuche-App einen neuen Weg, um für Ausflugsziele in unserer Region zu werben. Die App ist ein Baustein unserer Tourismusstrategie, mit der wir innerhalb der nächsten zehn Jahre zur erfolgreichsten Mittelgebirgsdestination in Mitteleuropa werden wollen“, sagt Holger Schach, Geschäftsführer der Regionalmanagement GmbH.

Anlass für die Einführung der Schatzsuche-App ist das Jubiläum „200 Jahre Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm“.

Drei Stelen in Arolsen

In Bad Arolsen gibt es drei für Touristen interessante Anlaufstellen, an denen sich Hinweistafeln mit QR-Codes befinden. Diese Codes können von modernen Mobilfunkgeräten eingescannt werden und führen zu Rätselseiten im Internet. In Bad Arolsen drehen sich die Rätselfragen um den Emma-Baum am Residenzschloss, um das Rauch-Haus in der Rauchstraße und um den Gedenkstein am Twistestaudamm.

Kostenlose App laden

„Damit schicken wir Gäste und Einheimische auf Entdeckungsreise. Das ist ganz im Sinne der Brüder Grimm, die in ihren Forschungen ja auch einen großen Entdeckerdrang an den Tag gelegt haben“, sagt Ulrike Remmers, die bei der GrimmHeimat NordHessen für Tourismusmarketing verantwortlich ist. Wer die kostenlose App installiert und sich ein Benutzerkonto eingerichtet hat, kann einen der 48 Rätselstandorte ansteuern.

Punkte sammeln

Die Rätselpunkte werden sowohl auf einer Übersichtskarte als auch in einer Liste angezeigt. Hat der Schatzsucher den Rätselstandort erreicht, geht es darum, die richtige Antwort auf die gestellte Frage zu finden. Hilfestellung zur Rätsellösung geben unterhaltsame Videosequenzen. Für jedes gelöste Rätsel erhalten die Schatzsucher Punkte, und sie nehmen an regelmäßigen Verlosungen von „Schatzkisten“ teil, die wechselnde Gewinne enthalten, von Gutscheinen für Märchenmenüs und Wellnessangeboten bis hin zu Kurzurlauben.

Aus Sicht des Bad Arolser Tourismus-Managers Wilhelm Müller sind die Standorte der neuen Infotafeln am Emma-Baum vor dem Schloss, am Rauchhaus und am Twistestaudamm optimal gewählt.

15 Städte machen mit

Vor allem die ersten beiden Stationen in Bad Arolsen würden von jährlich 3000 Teilnehmern an Stadtführungen besucht.

Der jeweilige Verweis auf die anderen Standorte sei dazu geeignet, diese Gäste an die nächsten Sehenswürdigkeiten mit Rätseleinlage zu leiten. Insgesamt beteiligen sich 15 nordhessische Städte und Gemeinden von Eschwege bis Witzenhausen an dem Projekt, darunter auch Bad Wildungen, Korbach und Frankenberg und natürlich auch Bad Arolsen. (r/es)

Weitere Informationen gibt es unter www.grimmheimat.de/schatzsuche

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