Bad Arolsen-Wetterburg

Gas geben für Umgehung Wetterburg

- Bad Arolsen-Wetterburg (-ah-). Eine neue Variante soll die Chancen für den früheren Bau einer Ortsumgehung Wetterburg deutlich verbessern.

Die neue Linie würde eng an die Bahntrasse rücken, landwirtschaftliche Flächen weniger zerschneiden und kostengünstiger werden. Das stellten Bürgermeister Jürgen van der Horst und Bauamtsmitarbeiter Norbert Schmidt gestern Abend in der Sitzung des Ortsbeirats fest. Dabei wurde aber auch deutlich, dass auch eine so genannte Westumgehung im Zuge der Kreisstraße 7 mitgeplant werden müsste, allerdings zu einem späteren Zeitpunkt. Ohne eine solche weitere Umfahrung, so der Tenor in Ortsbeirat und Stadtverwaltung, wäre die Entlastungswirkung der Nordumgehung geringer. Chancen für eine zügigere Umsetzung eröffnet die Kurhessenbahn dadurch, dass sie die Fahrtzeit auf der Strecke zwischen Kassel und Korbach deutlich senken will, und zwar laut Planungsleiter Hans-Martin König bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2012. Dafür sollen unter anderem ein Begegnungsbahnhof etwa in Höhe der Firma Lambion und eine Eisenbahnunterführung für den landwirtschaftlichen Verkehr gebaut werden. Nun sind Stadtverordnetenversammlung und Ortsbeirat gefordert, noch in diesem Halbjahr eine Entscheidung pro Umgehung zu treffen - sonst wird es damit nichts geben, wie Bürgermeister van der Horst deutlich machte.Gleichwohl räumten der Rathauschef und Ortsvorsteher Gerd Frese ein, dass es keine Trasse geben könne, die für alle optimal sei. Erhebliche Belastungen hätten die Landwirte auch mit der verbesserten Variante zu verkraften, sagte der Wetterburger Landwirt Heinz Brühmann. Ausführlicher Text in der WLZ von Samstag, 13. März 2010.

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