Abschlusskonzert in der Fürstlichen Reitbahn Bad Arolsen

Glanzvolles Finale des Internationalen Jugendmusikfestivals

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Finale des Internationalen Jugendmusikfestivls Bad Arolsen.

Wie schön und erfolgreich Teamwork auf europäischer Ebene sein kann, machten die rund 200 jungen Musiker beim achten Internationalen Jugendmusikfestival in Bad Arolsen erlebbar. Und für das Finale vor der Abreise der estnischen und ungarischen Gruppen legten sie noch einmal zu.

 Wie global Europa eingebunden ist, machte die Trommelgruppe von minderjährigen Flüchtlingen aus Willkommensklassen an der Christian-Rauch-Schule deutlich, die unter Leitung von Gunter Best das Abschlusskonzert in der voll besetzten Fürstlichen Reitbahn eröffnete.

„Really Good!“, resümierte Karlies Saar von der estnischen Brass Band „Kuldsed Lehtrid“, die neben dem Mädchenchor Orissaare Tütarlastekoor (Anne Kann) aus Estland anreiste. Die Jugendlichen aus dem Baltikum machten Stimmung bei den Konzerten, ob mit schönem Chorgesang, knackigen Bläsersätzen oder animierenden Kreistänzen, in die sich die ungarischen Chorsänger und die Musiker der Christian-Rauch-Schule in der Pausen-Party einreihten.

Der ungarische Frater Chor aus Miskolc unter Leitung des temperamentvollen Dirigenten und Sängers Regos Zyolt begeisterte das Publikum auch mit sorgfältig einstudierter Choreographie zu Evergreens wie The Lion Sleeps Tonight oder Beach Boys-Frohsinn in dem Hit Barbra Ann. Höhepunkt war freilich der gemeinsame Aufritt des Kammerchores der Christian-Rauch-Schule mit den Gastsängern und verstärkt durch eine Rhythmusgruppe.

Ob mit Skyfall von Adele oder dem funkigen Titel „Long Train Running“, auch unter der Leitung des CRS-Chorleiters Steffen Hause gelang das Gemeinschaftswerk, das bei dem Workshop von Dr. Markus Detterbeck aus Bensheim einstudiert wurde. Auch das Smoke Revival Orchestra unter Leitung von Susanne Scheffke und die estnische Band hatten packende Stücke aus einem Workshop mit dem Jazzposaunisten Detlef Landeck im Gepäck.

Die Big Band-Musiker der CRS machten in Nationalelf-Trikots und mit Deutschland-Fähnchen keinen Hehl aus ihrer Sympathie für die am gleichen Abend bei der EM gegen Italien spielenden deutschen Fußballer: „Wir sind auch ein gutes Team“, betonte Susanne Scheffke.

Das wurde auch nach den Worten des Bürgermeister Jürgen van der Horst in den vergangenen Tagen deutlich, besonders bei dem fulminanten Kirchenkonzert. Die Stadt hatte Anteil an dem Festival, ob als Gastgeber, Konzertbesucher oder in Alltagsgesprächen. Sponsoren unentbehrlich

Der Rathauschef lobte das Engagement der BARock AG als Trägerverein des Festivals und der CRS als Mitveranstalterin sowie der Hauptorganisatoren Horst Behle und Frank Bumke. Diesmal mussten die Veranstalter ohne öffentliche Förderung auskommen, wie BARock AG-Präsident Gunter Best erklärte. Umso wichtiger sei die Unterstützung durch Sponsoren gewesen, um die Willy Schaumburg erfolgreich geworben habe.

Tolles Teamwork beim Jugendmusikfestival

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