Förderverein will Projekte und Neuanschaffungen im Arolser Krankenhaus ermöglichen

Gute Besserung

Mitglieder und Vorstand des neuen Fördervereins „Gute Besserung e.V.“: Als Vorsitzende fungieren Chefarzt Walter Knüppel und Willy Schaumburg. Die Kasse führt Gerda Modjesch. Zur Schriftführerin wurde Ann-Kathrin Schüttler gewählt. Weitere Beisitzer sind Susanne Gutmann, Prof. Dr. Gerhard Hesse und Manfred Wicker. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen - Wer seine Zufriedenheit und Dankbarkeit gegenüber dem Krankenhaus ausdrücken möchte, der hat ab sofort einen kompetenten Ansprechpartner im neuen Förderverein „Gute Besserung“.

Chefarzt Walter Knüppel hatte die Idee zur Vereinsgründung. Der Verein biete die Möglichkeit Dinge anzuschaffen, die zwar sinnvoll und förderwürdig seien, für die es aber aufgrund der Haushaltslage kein Geld gebe.

Als Beispiel nannte der Knüppel den ambulanten Infusionsraum, der für Krebspatienten bei der Chemotherapie mit Spendenmitteln neu gestaltet wurde. Weitere Projekte könnten die Förderung der palliativen Versorgung sowie Veranstaltungen zur Prävention sein.

Der neue Förderverein strebt die Anerkennung als gemeinnützig an. Damit können künftig Spendenquittungen ausgestellt werden, was die finanzielel Unterstützung für das Krankenhaus künftig auch steuerlich attraktiver macht.

Zur Gründungsversammlung am 14. Januar gehörten dem Verein 26 Mitglieder an. Ab sofort werden neue Förderer herzlich willkommen. Der Jahresbeitrag beläuft sich auf 25 Euro. Eine Broschüre über die Ziele des Vereins wird künftig allen Patienten mit den Aufnahmepapieren überreicht.

Stadtrat Werner Mirk überbrachte gestern die Beitrittserklärung der Stadt und erklärte, dass der Magistrat damit auch ein Zeichen setzen wolle für den Erhalt des Krankenhauses in der Großen Allee und für eine optimale medizinische Versorgung vor Ort.

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