210.775 Bade- und Saunagäste im Jahr 2013

Gute Zahlen im Freizeitbad Arobella

Im freizeitbad „Arobella“ gibt es Angebote für die ganze Familie. Beliebt sind die Pauschalen für Kindergeburtstage. Foto: Schulten

Bad Arolsen - Ein Jahr nach Übertragung des Freizeitbads Arobella an den Energieversorger EWF haben Bürgermeister Jürgen van der Horst und Geschäftsführerin Jeannine Trsek eine positive Bilanz gezogen.

Durch den steuerlichen Querverbund zwischen Stadt und EWF spart die Stadt Bad Arolsen nun jedes Jahr 550000 Euro. - Ein wichtiger Beitrag in den Bemühungen zur Sanierung des städtischen Haushalts.

Gleichzeitig müssen die Bürger und Badegäste keinerlei Einbußen im Service in Kauf nehmen, denn bei der Personalausstattung ist im Arobella-Bad alles beim Alten geblieben.

Die städtischen Mitarbeiter leiten nun in einer städtischen Betreibergesellschaft den Badebetrieb im Auftrag des EWF.

Die Besucherzahlen entwickeln sich gut. Zwar wurden im vergangenen Jahr mit mit 210775 Bade- und Saunagästen rund 7000 Besucher weniger gezählt als im Vorjahr. Dennoch konnte das zweitbeste Ergebnis seit der Öffnung im Dezember 2000 erzielt werden.

Wahrscheinlich hat die anhaltende Schließung des Hallenbads in Korbach einen großen Anteil an den guten Zahlen in Bad Arolsen. Genau bezifferbar sind die Auswirkungen aber nicht, weil natürlich keine Befragungen der Badegäste vorgenommen werden.

Tatsache ist aber, dass die DLRG-Ortsgruppe Korbach ihr Training nach Bad Arolsen verlegt hat. Außerdem fragen regelmäßig Korbacher Schulen nach Unterrichtszeiten an. Die Kapazitäten sind aber begrenzt. Im Februar wird die Alte Landesschule an vier oder fünf Nachmittagen Schwimmunterricht in Bad Arolsen abhalten.

Insgesamt besuchten letztes Jahr rund 64000 Schwimmer in Gruppen das Freizeitbad. Damit sind Schulen, der VfL Bad Arolsen, die DLRG, die Korbacher Werkstätten und die Rheuma-Liga gemeint.

Die Besucherzahlen in der Saunalandschaft sind seit 2011 mit rund 39000 Gästen pro Jahr stabil.

Für den Frühsommer ist die Sanierung von Undichtigkeiten am Dach geplant. Da es sich unter anderem um die Beseitigung von Baumängeln handelt, über die bereits ein Vergleich erreicht wurde, müssen von der Stadt und dem EWF nur anteilige Kosten getragen werden.

Die Bauphase wird zur Verbesserung der Wärmedämmung genutzt und soll in der Revisionswoche vom 23. bis 27. Juni abgeschlossen werden.

Ebenfalls geplant ist die Verbesserung der Akustik in der Freizeithalle. Dazu wird wahrscheinlich ein Gutachten in Auftrag gegeben.

Im laufenden Jahr steht außerdem die erneute Zertifizierung der Saunalandschaft durch den Deutschen Sauna-Bund E.V. an. Angestrebt wird wieder das Fünf-Sterne-Qualitätszeichen. Damit dies auch langfristig gehalten werden kann, denkt der Magistrat über eine Erweiterung der Ruhelandschaft im Saunabereich an. Das Interesse an der Arobella-Sauna sei nämlich an manchen Winterwochenende so groß, dass sogar Gäste wegen Überfüllung abgewiesen werden müssten.

Zum beginn des neuen Ausbildungsjahres bietet das Arbobella-Bad wieder einen Ausbildungsplatz als „Fachangestellte für Bäderbetriebe“ an.

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