Jugendfeuerwehr Volkmarsen gänzt mit Geschicklichkeit und Teamgeist

Hochmotiviert am Start - Video

Humorvoll locker, aber dennoch stets korrekt und unparteiisch erläutert Spielleiterin Britta Ricken die Regeln für das nächste Spiel. Fotos: Elmar Schulten

Volkmarsen - Der kreisweite Wettkampf um den Titel „Superverein 2014“ hat seine Schlussphase erreicht: Am Sonnabend stellte sich das Team der Jugendfeuerwehr Volkmarsen den von der WLZ-FZ erdachten Mannschaftsspielen. Und sie schlugen sich glänzend.

Die äußeren Rahmenbedingungen waren optimal: Sonnenschein, 26 Grad und dazu ein Wettkampfgelände unmittelbar vor der Fahrzeughalle der Volkmarser Feuerwehr.

Um im Falle eines Feueralarms unverzüglich ausrücken zu können, hatten die Brandschützer alle Fahrzeuge aus der Halle gefahren und einsatztaktisch außerhalb geparkt.

So war ausreichend Platz für die Wettkampfarena des künftigen Supervereins: Stadtjugendfeuerwehrwart Alexander Frei hat Bänke und Tische für die Schlachtenbummler aufstellen lassen. Außerdem gab es erfrischende Getränke und einen Würstchenstand für die Stärkung des Teams und seiner Unterstützer.

Eröffnet wurde er Wettkampf am Sonnabend mit dem spiel der menschlichen Raupe. Dabei gilt es, eine festgelegte Wegstrecke liegend zu überwinden. Dabei muss jeweils der Letzte in der Reihe über die anderen hinwegkrabbeln. Die Feuerwehrjugend schaffte diese Übung in Rekordzeit.

Eine Variante des „blinde-Kuh-Spiels“ war die nächste Aufgabe, bei der jeweils ein Mitspieler mit verbundenen Augen von einem anderen über einen Hindernis-parcours dirigiert wurde. Größte Herausforderung war dabei der Sprung über ein gespanntes Seil. - Moralische Unterstützung gab es von Bürgermeister Hartmut Linnekugel. Kaum hatte WLZ-FZ-Moderatorin Britta Ricken den Rathauschef im Publikum erspäht, wurde der „Herr im rot-weiß karierten Hemd“ auch schon als „Freiwilliger“ für eine Demonstration der nächsten Spielidee nach vorne gebeten. Linnekugel ließ sich nicht zweimal bitten und reihte sich brav in den Kreis der Kinder ein, um mit ihnen durch den Hula-Hoop-Reifen zu steigen.

In den folgenden Spielrunde schafften die zehn Jugendlichen der Jugendfeuerwehr immerhin drei komplette Durchgänge durch den Hula-Hoop-Reifen.

Beim Leiter-Golf galt es, zwei mit einer kurzen Schnur verbundene Golfbälle so geschickt zu werfen, dass sie sich um die Sprosse einer Leiter wickelten. Dabei waren die verschiedenen Sprossen mit unterschiedlichen Punktwerten belegt. Doch Vorsicht: Unmittelbar über der 100er-Sprosse lauerte die Minus 25. Auch beim Abschlussspiel war nicht Kraft, sondern Geschicklichkeit und Mannschaftsgeist gefragt: 20 gasgefüllte Luftballons mussten in einer Transportkette in den Fahrgastraum des rollenden Hauptgewinns weitergereicht werden.

Wer den Mannschaftsbus für ein Jahr behalten darf, entscheidet sich nach Auswertung der nächsten beiden Wettkampftermine: am 18. Juli beim Musikzug Bottendorf und am 25. Juli bei der Jugendfeuerwehr Roda.

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