Die Nodwaldecker Bürgermeister besuchen die Firma Essex in Bad Arolsen

Hohe Energiekosten belasten Drahthersteller

- Bad Arolsen (-ah-). Die nordwaldeckischen Bürgermeister besuchten am Montag die Firma Essex in Bad Arolsen.

Nach millionenschweren Investitionen, zuletzt in eine Kupferschmelze, ist das Werk mit seinen 234 Mitarbeitern und 20 Trainees (Auzubildenden) zwar technisch gut gerüstet für die künftigen Herausforderungen. Doch hohe Energiepreise, Lohnstückkosten und nicht zuletzt der Mangel an Nachwuchskräften erfüllen den Chef von Essex Deutschland, Willy Schaumburg, und Werksleiter Wilfried Von der Heide mit Sorge. Essex Germany mit den beiden Werken in Bad Arolsen und Bramsche gehört zu einem weltweiten Konzern mit Hauptquartier in Atlanta (US-Staat Georgia), der wiederum von der finanzstarken LS Cable in Korea gesteuert wird. In Bad Arolsen werden bis zu 0,6 mm dünne Rund- und Flachdrähte für Transformatoren, Elektromotoren oder Generatoren produziert und lackiert. Neben Konzernen wie Siemens oder ABB zählt auch Enercon als Produzent von Windkraftanlagen zu den wichtigsten Kunden. Der Umsatz ging bei einer Produktion von 52 000 Tonnen 2011 um 45 auf 120 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr zurück. Gleichwohl geht das Unternehmen mit Schwung n das laufende Jahr. Mehr in der gedruckten Ausgabe am 31. 1. 2012.

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