Flüchtlingskoordinator zu Erstaufnahmen

Irgendwie hat es geklappt

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Der hessische Flüchtlingskoordinator, Staatssekretär Werner Koch (3.v.l.), sprach auf Einladung der Reservistenkameradschaft und der Gesellschaft für Sicherheitspolitik. Unser Bild zeigt ihn mit (v.l.): Bürgermeister Jürgen van der Horst, Oberst a. D. Jürgen Damm, Sektionsleiter Berthold Theus und Ersten Stadtrat Helmut Hausmann.

Ich sage nie, wir schaffen das nicht“, erklärte der hessische Innenstaatssekretär Werner Koch in Bad Arolsen unter Anspielung auf das Wort der Bundeskanzlerin Angela Merkel: „Wir schaffen das.“

Kritikern blendeten aus, „was denn passiert wäre, wenn nichts getan worden wäre“, erklärt Koch, Flüchtlingskoordinator des Landes Hessen, im Hinblick auf das Chaos in Ungarn. . „Wir haben die Unterbringung und Versorgung irgendwie doch hinbekommen“, sagt Koch in Gegenwart von Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke und Bürgermeister Jürgen van der Horst, der sich diplomatisch zeigte: „Richtig gut lief es nicht, es war ein Stresstest auf allen Ebenen. Eine Eins haben aber die ehrenamtlichen Helfer verdient.“ Als Auftrag verstanden Das Wort der Kanzlerin habe er als Auftrag aufgefasst, pragmatisch humanitäre Hilfe zu leisten, sagte Oberst a. D. Jürgen Damm von der Reservistenkameradschaft, die mit der Gesellschaft für Sicherheitspolitik zu dem Vortrag eingeladen hatte. „Der humanitären Verantwortung werden wir uns nicht begeben, auch nicht auf Druck bestimmter Parteien, die nur kurze Zeit ihr Spiel treiben wollen“, sagte Koch. Und Schüsse an der Grenze seien ein „No go“. Gleichwohl gelte das Recht auf Asyl nicht nur in Deutschland. Hier sei eine Einigung auf europäischer Ebene gefragt. „Noch einmal werden wir eine so große Anzahl von Flüchtlingen nicht bewältigen können“, warnt Koch. (ah)

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