Schön-Klinik nutzt an der Großen Allee ein historisches Gebäude

Klinik investiert in mehr Sicherheit

Klinikleiter Dr. Christian Raible bespricht in einem Rundgang mit Handwerkern und Planern die erfolgten Umbauten zur Brandsicherheit in der zur Schön-Klinik gehörenden neuen Schloss an der Großen Allee. Foto: Elmar Schulten

Bad Arolsen - Die Schön-Klinik hat 1,7 Millionen Euro in die Sanierung des historischen Klinikgebäudes an der Großen Allee investiert. Rund 80 Prozent der Auftragssumme sind an Handwerksbetriebe in der Region geflossen.

Bei einem Empfang für die am Bau beteiligten Handwerker würdigte Klinikleiter Dr. Christian Raible das umsichtige Vorgehen der Bauhandwerker. In Hessens größ-ter Fachklinik für Psychosomatik gebe es naturgemäß keine offenen Wunden, dafür aber eine andere Verpflichtung zur Rücksichtnahme auf besonders empfindliche Patienten mit Angststörungen, Depressionen oder dekompressiertem komplexen Tinnitus.

Der Startschuss für die Sanierung fiel im April 2013. Das Hauptaugenmerk lag auf der Erneuerung der Brandmeldeanlage und den dazugehörigen Maßnahmen zur Einhaltung der gesetzlichen Brandschutzauflagen.

Außerdem wurden das Rohr- und Wasserleitungssystem sowie die Lüftungsanlagen erneuert. Im Zuge dieser Arbeiten sind ebenfalls energiesparende Ein- und Umbauten erfolgt. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende März komplett abgeschlossen sein.

Eine besondere Herausforderung stellte zudem das historische Treppenhaus dar. Sämtliche Verbesserungen im Bereich des Fluchtwegekonzeptes erfolgten, ohne das Holztreppenhaus mit seinen Stuckornamenten in Mitleidenschaft zu ziehen.

Schließlich wurde der in die Jahre gekommene Speisesaal im Neuen Schloss mit einer neuen Buffetanlage und einem Kioskbereich versehen.

Einige der Einzelzimmer wurden nach den Vorgaben der Krankenkassen in Doppelzimmer umgewandelt. Zwei Doppelzimmer wurden zu Drei-Bett-Zimmern.

Im Zusammenspiel von Planern, Ärzten und Handwerkern sei es gelungen, die Sanierung im laufenden Betrieb vorzunehmen. Wir sind stolz auf die logistische Meisterleistung aller Beteiligten“, schwärmte Dr. Raible: „Alle Beteiligten haben mit ihrem Einsatz, Engagement und vielen kreativen Ideen einen routinierten, fast unbemerkten Ablauf geschaffen.“

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