Rhoden

Kontakt bei Kakao und Gebäck

- Diemelstadt-Rhoden (sim). Zum Auftakt ihres Diakoniepraktikums haben die Rhoder Hauptkonfirmanden Schloss Rhoden besucht und festgestellt: beim Auswendiglernen können die Jungen noch eine Menge von der älteren Generation lernen.

Bei Kakao und Donuts wurden erste Kontakte zwischen den fünfzehn Jugendlichen und ihren älteren Sitznachbarn geknüpft. Da dauerte es nicht lange, bis Erinnerungen an die eigene Konfirmandenzeit vor teilweise über siebzig Jahren wach wurden. Damals führten die Pfarrer offenbar noch ein anderes „Regiment“. Kein Wunder, dass einzelne Senioren bis heute spontan die kirchlichen Feiertage aufzählen können. Die Jüngeren zeigten sich insbesondere am Alltagsleben im Seniorenheim interessiert. Davon können sich die Konfirmanden in dieser Woche selbst ein Bild machen. In Kleingruppen werden sie im Schloss unterwegs sein, um mit den Schlossbewohnern ins Gespräch zu kommen, mit ihnen zu basteln und zu singen. Was die Musik anbelangt, zeigten sich die Senioren schon zum Auftakt in beeindruckender Weise als „alte Hasen“. Selbst demenzkranke Bewohner stimmten textsicher in „Das Wandern ist des Müllers Lust“ und andere Volkslieder ein, die Pfarrer Horst Rühl auf seiner Gitarre anstimmte. Als Vorsteher des Waldeckschen Diakonissenhauses Sophienheim, zu dem auch das Alten- und Pflegeheim Schloss Rhoden gehört, hat Pfarrer Rühl die Leitung des Diakoniepraktikums übernommen. Rühl vertritt Pfarrerin Claudia Engler, die seit Anfang des Monats im Mutterschutz ist. Auch der gemeinsam vorbereitete Abschlussgottesdienst am Freitag, 17. September, wird sich um den Bereich Diakonie drehen.

Kommentare