Barockreiterinnen und Western-Show

Kunststückchen bei der Tierschau

Bad Arolsen - Eine Tierschau mit herausragenden Zuchtergebnissen und unterhaltsamen Showelementen erlebten viele hundert Zuschauer als Höhepunkt des Bad Arolser Kram- und Viehmarktes.

100 Pferde und Ponys, 115 Schafe und 80 Ziegen sowie 36 Kälber und Rinder wurden den Bewertungsrichtern bei angenehmen Temperaturen präsentiert. Tierische Showelementen lockerten das Programm am gestrigen Vormittag auf.

So führte die Gruppe Arte Equestre (Kassel/Baunatal) unter Leitung von Nicole Narten in barocken Kostümen vor, was einst aus militärischer Reiterei zu kunstvoller Dressur umgewandelt wurde. Ein Kontrastprogramm bot Yak-Willi (Schmid) aus der Rhön mit seiner Westernshow, unterstützt von Tochter Salina, die auch auf den Rücken eines Heckrindes - eine Nachzüchtung der Auerochsen - souverän über den Platz ritt. Schmid ist in Arolsen groß geworden und im Kreisgebiet bekannt. So blieb es nicht aus, dass er auch am Rande der Tierschau mit Arolsern ins Gespräch kam, die sich noch an ihn gut erinnern können. Sehr gute Qualität zeigten die Züchter auf der Tierschau. Bei der Landesschau des Kaltblutvereins Hessen führte Rainer Zölzer aus Adorf mit Nora die Siegerstute vor. Das beste Fohlen zeigte der aus Schmillinghausen stammende Ralf Finke (Frankenau), der am Halfter auch die Mutter führte, die in der gleichen Schau zur Elitestute gekürt wurde. Bei den Deutschen Reitponys zeigte Kurt Römer aus Hesperinghausen Siegerstute (Carima Chanel), Reservesiegerin (Dakote) und die beste Stutenfamilie. Die Preismünze in Bronze ging bei den Shetlandponys an Silke Steller (Rhena) für Fjalar vom Lindenstein. Beste Zweijährige war Lanendorfs Janka von Sylvia Lohmann (Borken) und Reservesiegerin Jamba of Grateful (Lohmann). Die beste Stutenfamilie stammt von Silke Stellers Flicka ab. Bei den Deutschen Classic-Ponys war Franka vom Schedetal beste Zweijährige, Ballerina vom Schedetal Siegerstute und die Stutenfamilie Farida (alle ZG Zimmermann, Scheden) die Beste. Olav Fingerhut (Mengeringhauen) bekam die Preismünze in Bronze für die Sieger-Samlung der Deutschen Schwarzköpfigen Fleischschafe und den Pokal für den Siegerbock aller Rassen. Das anspruchsvolle Siegerlos aller Rassen präsentierte Marcel Schuch aus Volkmarsen aus seinen Rhöndschafen. Niklas Köhler (Oberelsungen) bekam die silberne Preismünze für die Siegerin aller Rassen und den besten Jährling der Burenziegen. Gunther Schott (Scherfede) heimste für den Siegerbock aller Rassen Bär die bronzene Preismünze ein. Martin Giese (Burghasungen) stellte das beste Lamm der Burenziegen vor. Zwergziegen: Lena Köhler (Oberelsungen) zeigte die Siegerziege und den besten Jährling.Jungrindervorführwettbwerb, Jüngere: Pokal für Marlon Emde (Berndorf), Reservesieger: Marc Schlömer (Berndorf); ältere Vorführer: Pokal für Cedric Grineisen ( Adorf), Reservesieger ist Jana-Eileen Emde (Berndorf). Beim damit verbundenen Typrindwettbewerb bekam Christin Wagener (Landau) den Pokal. Beim Kälbervorführwettbewern der Jüngeren bekam Henrike Hensche (Helsen) den 1a-Preis, gefolgt von Max von Dalwig (Schauenburg) und Lennart Hauck (Wetterburg. Milena Hauck (Wetterburg) gewann in der höheren Altersklasse, den 1b-Preis bekam Joy-Sophie Emde (Berndorf). (ah)

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