Höchste Auszeichnung erworben

Leistungsspange für 125 Jugendliche

Bad Arolsen - Glückwunsch den 125 Jugendlichen, die gestern die Leistungsspange überreicht bekommen haben: Sehr gute Ergebnisse erbrachten die Jungen und Mädchen, wie Kreisjugendfeuerwehrwart Markus Potthof gestern bei der Überreichung der höchsten Auszeichnung der deutschen Jugendwehren im Richard-Beekmann-Stadion in Bad Arolsen erklärte.

Zudem sei die Zahl der Absolventen gegenüber dem Vorjahr um 30 Jungen und Mädchen gestiegen. Die 88 Jungen und 37 Mädchen mussten auf Fragebögen ihr Wissen stellen, bei Löschangriffen und Schnelligkeitsübungen ihr praktisches Können unter Beweis stellen. Die überwiegende Zahl der Jugendlichen bestand die Prüfungen, für die anderen ergibt sich im kommenden Jahr wieder eine Möglichkeit, sich einer Prüfung zu stellen. Potthof dankte seiner Marburger Kollegin Karina Gottschalk und Elmar Mihm (Eichenzell-Welkers) für die Unterstützung, den Wettkampfrichtern für die Mitwirkung und den Kameraden der Wetterburger Wehr für die Versorgung mit Speisen und Getränken. „Wir sind auf Euch und Eure Bereitschaft angewiesen, Euch solchen Prüfungen zu stellen“, sagte der Bad Arolser Bürgermeister Jürgen van der Horst im Hinblick auf die Sicherung des Brandschutzes durch die Einsatzabteilungen der Feuerwehren. Die Jugendlichen verbrächten ihre Freizeit auf sinnvolle und lehrreiche Weise, zudem trügen sie mit ihrem Engagement zum Fortbestand des Feuerwehrwesens bei, sagte erster Kreisbeigeordneter Jens Deutschendorf, der selbst gerade einen Maschinistenlehrgang durchläuft. MdL Armin Schwarz äußerte die Hoffnung, dass die Jugendlichen den Feuerwehren weiterhin erhalten blieben. „Ohne Euch geht es nicht.“ Ähnlich äußerte sich der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes, Manfred Hankel. Er bat die jungen und Mädchen, später, auch wenn sie sich auf die Wahl eines Berufes und eine Ausbildung konzentrierten, weiterhin in den freiwilligen Feuerwehren aktiv zu bleiben. Derzeit bestehe in fast jedem Ort im Landkreis Waldeck-Frankenberg eine Feuerwehr, Vielleicht komme noch ein Aufschwung durch die Flüchtlinge im Kreisgebiet, erklärte Hankel. Mit dem Einsatz bei der Feuerwehr bereicherten die jungen Menschen die Gesellschaft, lobte der Kreisvorsitzende ihr Wiirken in den Jugendgruppen der Feuerwehren des Landes an Eder und Diemel. Geistig und körperlich fit und für den Umgang mit der Technik gerüstet seien die Jugendlichen, sagte der frühere Kreisjugenfeuerwehrdwart und heutige Vizepräsident des Landesfeuerwehrverbandes, Dr. Christoph Weltecke. (Armin Haß)

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