Regierungspräsident Lübcke besucht Trainingscamp Kannenberg in Rhoden

„Leuchtturmprojekt“ der Region

+
Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke (sitzend, 2. v. l.) bezeichnete das Trainingscamp von Lothar Kannenberg in Rhoden als „Leuchtturmprojekt“ im Bereich der Jugendhilfe. Foto: Armin Haß

Diemelstadt - Rhoden - Die Jugendlichen aus dem Trainingscamp brauchten noch mehr Hilfe, um ihr Leben zu meistern, spricht sich Regierungspräsident Dr. Walter Lübcke für eine spezielle Ausbildungsstätte aus.

Bei seinem Besuch gestern Nachmittag bezeichnete der RP die Jugendhilfeeinrichtung für straffällig gewordene Jugendliche als „Leuchtturmprojekt“ in Nordhessen. Als Landtagsabgeordneter hat er schon die vorher im Kasseler Land bestehende Einrichtung positiv begleitet.

Die Evaluation durch die Uni Kassel belege die gute Arbeit im Rhoder Trainingscamp, nun müsse noch der nächste Schritt unternommen werden, nämlich eine Nachfolgeeinrichtung mit einem speziellen Konzept für Schule und Berufsausbildung. Diese sollte möglichst nahe in der Region aufgebaut werden. Lübcke lobte die Zuwendung zu den Jugendlichen mit „viel Herzblut“.

Das Trainingscamp allein reiche nicht, betonte Lothar Kannenberg. Die Jugendlichen brauchten für ein geregeltes Leben auch eine berufliche Qualifikation und einen Arbeitsplatz, um nicht wieder straffällig zu werden. (ah)

Kommentare