Museum für Waldarbeit hat Neues  zu bieten

Mini-Meiler neu im Museum

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Heinrich Bodenhausen zeigt seinen Miniaturnachbau eines Holzmeilers im Waldarbeitermuseum Rhoden.  

Diemelstadt-Rhoden. Das Waldarbeitermuseum im Untergeschoss des Rhoder Gemeinschaftshauses zeigt regelmäßig an jedem letzten Freitag im Monat, so auch am 26. August, von 16 bis 18 Uhr Ausstellungsstücke, die an die harte Arbeit der Waldarbeiter erinnern.

Insbesondere wird hier die Erinnerung an den früheren Lehrbetrieb für Waldarbeit erinnert, wo jahrzehntelang Forstexperten aus aller Welt auf die Neuerungen in ihrem Beruf hingewiesen wurden. Eine große Sammlung von Motorsägen, den dazugehörigen Schwertern und Ketten hat Walter Stiene zusammengetragen und dem Museum gestiftet. 

Der aus Helmighausen stammende Architekt Heinrich Bodenhausen hat dem Museum nun seinen Miniaturnachbau eines Holzkohlenmeilers vermacht. Meiler wurden in vergangenen Jahrhunderten überall dort gebaut, wo Holzkohle zur Verhüttung des heimischen Erzes benötigt wurde. In einem Aufsatz für die Geschichtsblätter des Waldeckischen Geschichtsvereins hat Bodenhausen die Geschichte der Köhler und des Erzbergbaus im Waldecker Land nachgezeichnet. (es)

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