Diemelstädter Familienunternehmen ausgezeichnet

Mittelstandspreis für Firma Jäkel

Diemelstadt - Zusammen mit insgesamt 194 mittelständischen Firmen aus Hessen wurde die Jäkel GmbH und Co. KG im Februar bereits zum sechsten Mal von der Wirtschaftsförderung und von der Regional-Management Waldeck-Frankenberg GmbH, der IHK Kassel und vom Servicezentrum Waldeck-Frankenberg in Korbach im Wettbewerb um den „Großen Preis des Mittelstandes“ nominiert. Am Wochenende wurden aus Hessen wurden vier Finalisten und zwei Preisträger ausgezeichnet und die Firma Jäkel erhielt als einer der Preisträger die begehrte Statue der Oskar Patzelt-Stiftung - den so genannten Mittelstands-Oskar.

Diemelstadt. Bereits im Vorjahr wurde das Unternehmen als Finalist ausgezeichnet. Das metallverarbeitende Familienunternehmen besteht seit 1928 in dritter Generation. Derzeit führen die Brüder Udo und Frank Jäkel das Unternehmen mit 100 Beschäftigten. Sie produzieren hauptsächlich Verschleißteile, Maschinenmesser, Stanz- und Pressteile für die Ausrüstung von Landmaschinen, Gartengeräten und Nutzkraftfahrzeugen. Gut ausgebildetes Personal verarbeitet mit modernen Anlagen und Fertigungsverfahren pro Jahr über 6000 Tonnen Qualitätsstahl zu hochwertigen Produkten. 1,2 Millionen Rasenmähermesser im Jahr stellt die Firma Jäkel für den gesamten europäischen Markt her. Sie ist einer der wenigen Zulieferer, der exklusiv die Erstausrüster im Landtechniksegment mit Verschleißteilen beliefert. Der Kundenstamm besteht aus namhaften Herstellern im europäischen Raum, aber auch über Europa hinaus wird exportiert. 2012 flossen neue Investitionen in Maschinen und Anlagen in Höhe von fast 980 000 Euro. Großer Wert wird auf den Bereich Forschung und Entwicklung gelegt. Die Anzahl der Anbauflächen von Biomasse zur Erzeugung von regenerativen Energien ist in den vergangenen Jahren stark angestiegen. Um die wachsende Nachfrage zu decken und einen wirtschaftlichen Anbau von alternativen Ressourcen zu ermöglichen, müssen die Ernteprozesse optimiert werden. Gemeinsam mit der Fachhochschule Köln werden neuartige Schnittprozesse und Messer-Systeme für die Ernte von nachwachsenden Rohstoffen und schnell wachsenden Energiehölzern entwickelt. In Jahresgesprächen wird der Qualifizierungsbedarf der Mitarbeiter ermittelt und in einem Schulungsplan zusammengestellt. „Hervorzuheben ist die sehr geringe Fluktuation und die hohe Ausbildungsqualität in einem Ausbildungsnetzwerk. Insbesondere für junge Mütter besteht die Möglichkeit des Home Office“, wie Timo Teichert, Assistent der Geschäftsführung, erklärt.Die Diemelstädter Firma Jäkel unterstützt den Sportverein, den Karnevalsumzug, die Feuerwehr und den Reiterverein im Stadtteil Wrexen sowie eine Stiftung, die sich für den Schutz der Wildtiere in Deutschland einsetzt. (r)

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