Für Diemelstadt werden auch ein Columbarium und anonyme Gräber anvisiert

Nachfrage nach Urnengräbern angestiegen

Diemelstadt - Über die Anlage von weiteren Urnenfeldern und eines Gebäudes mit Fächern für die Beisetzung der Aschegefäße wird derzeit in Diemelstadt nachgedacht.

Nach Auskunft von Bürgermeister Elmar Schröder gibt es eine große Nachfrage aus der Bevölkerung nach Möglichkeiten, in der Heimatgemeinde. Erste Gespräche mit der Wrexer Pfarrerin Elke Carl seien geführt worden, wie der Rathauschef in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses am Donnerstagabend berichtete.

Die Bürger seien an anonymen und schlichten Urnenbeisetzungsstellen auf dem Friedhof interessiert. In Erwägung gezogen werde der Bau eines Columbariums, ein Bauwerk mit Fächern für die Urnen. Der Inhaber des Krematoriums in Rhoden habe signalisiert, sich an einem solchen Gebäude finanziell zu beteiligen.

Um sich über die Möglichkeiten der Urnenbeisetzung zu informieren, sei eine Besichtigung des zentralen Friedhofes in Kassel vorgesehen, erklärte Schröder. Für die Anlage von Urnenfeldern könnte der alte Friedhof in Rhoden genutzt werden. (ah)

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