Multifunktionsgerät und neuer Dienstwagen für Stadtverwaltung

Neue Fahrzeuge und ein neuer Bauhof

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Der Bauhof Rhoden ist mit einem neuen Multifunktionalitätsgerät ausgerüstet, die Stadtverwaltung mit einem neuen Pkw ausgestattet worden. Unser Bild zeigt (v. r.): Bürgermeister Elmar Schröder, Bauamtsleiter Eckhard Bodenhausen, Bauhofmitarbeiter Rainer R

Diemelstadt-Rhoden - Der Bauhof und die Stadtverwaltung sind mit neuen Fahrzeug ausgerüstet worden, in Kürze steht die Übernahme eines neuen Gebäudes für den Betriebshof an.

Der alte Bauhof ist inzwischen so marode, dass bei Regen das Wasser die Wände herunterläuft, Toiletten und Sozialräume sind heruntergekommen. Eine Sanierung scheidet aber wegen der hohen Kosten von schätzungsweise 600 000 Euro als unwirtschaftlich aus. Inzwischen hat der Magistrat den Kauf eines Gebäudes in Rhoden beschlossen, einige Entscheidungen müssen aber noch getroffen werden. In Kürze soll der neue Standort bekannt gegeben werden.

Auszug im Mai

Der Auszug aus dem alten Bauhof mit derzeit zehn Mitarbeitern (einschließlich Wassermeister und Klärwärter) soll „definitiv“ im Mai 2013 erfolgen. Dies teilte Bürgermeister Elmar Schröder bei der Vorstellung der Neuzugänge im Fuhrpark der Stadt mit. Mehrere weitere Möglichkeiten waren diskutiert worden, auch eine Zusammenarbeit mit der Nachbarkommune Volkmarsen.

Ins Auge gefasst worden war die Nutzung eines gemeinsamen Gebäudes in Ammenhausen für beide Großgemeinden. Doch daraus wurde nichts, die anvisierte Lösung erweist sich aus Diemelstädter Sicht als ideal. Was mit dem alten Bauhofgebäude geschehen soll, steht noch nicht fest. Eine weitere Nutzung oder ein Abriss des Gebäudes zwischen dem Kindergarten und einem Wohnhaus am Kuhweg werden diskutiert. Der Standort wird seit gut 100 Jahren genutzt: So wurden Flugzeugteile vor dem Ersten Weltkrieg dort produziert, wie Bauhofleiter Detlef Richter berichtet. Auch soll dort eine Weberei betrieben worden sein. Mähen, kehren, streuen

Die neueste Errungenschaft für den Bauhof wurde am Freitag vorgestellt: ein 95?000 Euro teures Multifunktionsgerät, das große Rasenflächen mähen, als Kehrmaschine und mit einem Salzstreuer genutzt werden kann. Möglich wäre auch der Anbau eines Schneeräumschilds, doch sollen nach Auskunft des Rathauschefs die Erfahrungen aus dem kommenden Winter abgewartet werden.

Für Dienstfahrten

Der komplette Magistrat mit Bauamtsleiter und Protokollant findet in dem bei der Rhoder Firma Krantz in Auftrag gegebenen VW Touran Platz. Dieser wurde als Ersatz für den 16 Jahre alten VW Passat auf der Basis eines Leasingvertrages angeschafft und soll von allen Mitarbeitern des Rathauses einschließlich des Bürgermeisters für Dienstfahrten genutzt werden.

Für längere Reisen im Dienste der Stadt, etwa nach Wiesbaden, nutzt der Rathauschef mithilfe einer Bahncard den Zug und hat damit bisher gute Erfahrungen gemacht.

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