Förderverein sammelt Mittel für schicke Neuanschaffung

Neue Regenbogen-Rutsche

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Es ist geschafft: Die Mitglieder des Fördervereins Walmebad stoßen mit Magistratsmitgliedern an.

Bad Arolsen-Mengeringhausen - Ein rosa Streifen hat sich in die Regenbogenfarben der neuen Walmebadrutsche eingeschlichen und signalisiert: Hier geht es bunt und fröhlich zu! Die gute Laune war auch bei der Einweihung mit Taufe von Rutsche und Babybecken zu spüren, zu der sich am Freitagnachmittag Freunde und Mitglieder des Schwimmbad-Fördervereins trafen.

Im Mengeringhäuser Freibad ist die Freude über die neue Rutsche groß. Das alte Modell war in die Jahre gekommen und musste dringend ersetzt werden, wie Vorsitzender Alfred Reuter erklärte. Doch woher das Geld nehmen? Zahlreiche Aktionen haben es dem Förderverein schließlich ermöglicht, das Geld für die 12 000 Euro teure Anschaffung zusammenzubekommen. „Viele Unterstützer haben Arbeit geleistet, Sachwerte beigesteuert, uns günstige Preise beschert“, so Reuter.

Ein Dank des Vorstands ging außerdem an die beteiligten Mengeringhäuser Handwerksbetriebe. Diese haben auch mit dazu beigetragen, das neue Babybecken zu verwirklichen. Bis dato hatte es im Schwimmbecken des Walmebads lediglich einen abgeteilten Bereich für kleinere Kinder gegeben.

Die futuristisch anmutende „Rutschbahn“ zum Babybecken war ursprünglich ein Messestück der Firma Hewi, das diese dem Walmebad übereignet hat. Direkt dahinter sorgen nun drei Strandkörbe, die aus dem Arobella-Bad stammen, für einen gemütlichen Aufenthaltsplatz der Mamas und Papas.

Die „Taufe“ von Rutsche und Becken nahm Pfarrer Uwe Jahnke - natürlich mit Schwimmbadwasser - vor. „Ich verspreche aber, dass hier auch noch eine ‚echte‘ Taufe stattfindet“, verriet Jahnke.

Dem Walmebad wünschte er, „dass die Arbeit ansteckend wirkt und sich noch viel mehr Mengeringhäuser im Walmebad engagieren“. Diesen Worten schloss sich Stadtrat Harry Becker an, der die Grüße des Magistrats überbrachte. Im Hin-blick auf den Sparzwang habe die Stadt leider auch vom Zuschuss für den Förderverein etwas abzwacken müssen, bedauerte Becker. Ausdrücklich dankte der Stadtrat dem Vorstand des Fördervereins, der das Walmebad seit sieben Jahren vorbildlich führe. Nun sei noch die Unterstützung aus der Bevölkerung gefragt: „Um die 200 Mitglieder, das ist eigentlich zu wenig. Ohne ein Freibad, wer will denn da schwimmen lernen“, gab Becker zu bedenken. (sim)

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