Diemelstadt

Ordnungsamtsleiter Richard Bangert geht in den Ruhestand

- Diemelstadt (sim). „Es war für mich eine Berufung“, sagt Richard Bangert. Nach über 40 Jahren im öffentlichen Dienst ist der Leiter des Diemelstädter Ordnungsamts in dieser Woche in den Ruhestand verabschiedet worden.

Aufgeschlossen, freundlich und hilfsbereit, so kennen die Rhoder Richard Bangert. Selbst nach Feierabend war der Ordnungsamtsleiter stets gefragter Ansprechpartner im Ort. Auch im Dienst hat der gebürtige Rhoder viel erlebt, seit er am 1. Oktober 1972 im heimischen Rathaus antrat. Die Bildung der Großgemeinde Diemelstadt habe er von Anfang an miterlebt, erzählt Bangert, der seine Ausbildung im Arolser Rathaus absolvierte. Unter fünf Bürgermeistern hat er seither Dienst getan, drei waren es allein in Rhoden. Hauptanliegen sei damals gewesen, die frisch eingemeindeten Orte einander näher zu bringen. Dazu gehörte auch die Einrichtung eines Einwohnermeldeamtes: „Das war meine erste Aufgabe“, erinnert er sich. Die Verwaltung sei damals „mit zehn, elf Leuten“ noch so klein gewesen, dass die Mitarbeiter in jedem Bereich mit anpacken mussten. „An die 500 Ehepaare“, erzählt Bangert, habe er als Standesbeamter getraut. Auch in allen möglichen Diemelstädter Ausschüssen von der Feuerwehr bis zur Jagdgenossenschaft war Bangert berufsbedingt vertreten. Besonders am Herzen habe ihm die Verständigung mit den Kollegen in den Nachbarkommunen gelegen – die „Folgen“ sind bis heute spürbar, wenn etwa Rhoder mit ihren Viehmarktswagen bei der Warburger Oktoberwoche präsent sind.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Freitag, 8. Januar 2010.

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