Bad Arolsen

Outback kündigt Pachtvertrag auf dem Hagen

- Bad Arolsen (es). Die Tage, an denen sich Rockgrößen von einst und jetzt in Mengeringhausen das Mikrofon in die Hand geben, sind offensichtlich gezählt. Am Wochenende wurde bekannt, dass der Betreiber des Veranstaltungszentrums „Outback“, Klaus Kramer, seinen Pachtvertrag mit der städtischen Bioenergiepark GmbH (BEP) über die ehemalige Bundeswehrturnhalle zum 1. April gekündigt hat.

Im Gespräch mit der WLZ wunderte sich Kramer zwar, wie seine Kündigung gegenüber der BEP vorzeitig öffentlich bekannt werden konnte, bestätigte aber seine Entscheidung, nicht weiterhin 35 000 Euro Pacht pro Jahr für die Halle zahlen zu wollen, in die er selber einen hohen fünfstelligen Betrag investiert habe. Um die automatische Verlängerung des Vertrages zu verhindern, sei die Kündigung nötig gewesen. Nach den Auftritten von Peter Schilling am 5. März, Wolf Maahn am 25. März und Just Pink am 1. April sei ohnehin eine Sommerpause geplant gewesen. Sollte die stadteigene BEP-GmbH danach bereit sein, einen neuen, realistischeren Pachtpreis zu akzeptieren, könne das Outback fortgeführt werden. Ansonsten aber sei er nicht länger bereit, die seiner Meinung nach überzogenen Pachtforderungen zu bezahlen.Überhaupt habe er zunehmend den Eindruck gehabt, dass das Outback von städtischer Seite nicht gewünscht gewesen sei. Immer neue Auflagen und hohe Betriebskosten hätten den Betreibern das Leben schwer gemacht. Wenn dann auch noch bei einzelnen Konzerten nicht genügend zahlende Gäste ins Outback kämen, dann müsse eben irgendwann die Reißleine gezogen werden.

Mehr dazu lesen Sie in der Waldeckischen Landeszeitung von Montag, 7. Februar 2011.

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