Bad Arolsen

Paradoxe Entwicklung: Weniger Gäste, weniger Defizit

- Bad Arolsen (-es-). Die Becken sind gepflegt, Whirlpool und Riesenrutsche sind modern und dennoch leidet das Arobella-Bad an Besucherschwund. Jedes Jahr werden weniger zahlende Besucher gezählt.

Dass die 131 000 Badegäste vom Eröffnungsjahr 2001 Spitze waren, wussten alle. Doch dass die Zahlen bis 2009 auf 97 140 zurückgehen würden, hat dann doch niemand geahnt. Beruhigend, dass wenigstens die Saunagäste der traumhaften Saunalandschaft treu bleiben: 36 418 kamen im vergangenen Jahr wegen der Arobella-Sauna. Immerhin ist es durch gezielte Sparmaßnahmen gelungen, das jährliche Defizit, das vom städtischen Haushalt ausgeglichen werden muss, nicht weiter ansteigen zu lassen. Im Gegenteil: Statt der knapp Million Euro Defizit, in den der Vergangenheit gestemmt werden musste, sind in 2009 „nur“ 743 000 Euro übrig geblieben.

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