Privater Betreiber achtet auf Energieeffizienz und Wohnkomfort für Senioren

Paschke investiert in Pflegeheim

+
Architekt Heiner Brümmer und der Leiter des privaten Alten- und Pflegeheimes Haus Helios, Reginald Paschke, in einem der großen, Licht durchfluteten Aufenthaltsräume. Fotos: Elmar Schulten

Bad Arolsen - Das private Alten- und Pflegeheim Haus Helios von Reginald Paschke investiert einen Millionenbetrag in einem modernen Erweiterungsbau an der Wetterburger Straße.

Bereits in den 50er Jahren hat der Vater des heutigen Betreibers ein Kurheim in einer der schicken Offiziersvillen am Stadtrand eröffnet. In den 70er Jahren wandelte sich das das Angebot zum Alten- und Pflegeheim, so dass in den 80ern ein Neubau fällig wurde.

Dieses Gebäude mit seinen 20 Pflegeplätzen inzwischen auch in die Jahre gekommen, so dass sich Paschke zu einem einer grundlegenden Sanierung und einem ganz modernen Neubau entschlossen hat. Bis September soll der Neubau komplett fertig sein, so dass anschließend gleich mit der Sanierung des Altbaus begonnen werden kann. Am Ende wird das private Alten- und Pflegeheim 44 Plätze in Einzel- und Doppelzimmern bieten. Entsprechend wird die Mitarbeiterzahl, derzeit 15 Voll- und Teilzeitbeschäftigte, steigen. Jedes rund 20 Quadratmeter große Zimmer erhält eine eigene, rund vier Quadratmeter große Nasszelle.

Großen Wert legen Paschke und sein Architekt Heiner Brümmer auf große, Licht durchflutete Aufenthaltsräume mit Blick ins Grüne.

Auch der Gartengestaltung wird besonderes Augenmerk geschenkt. Gerade für Demenzkranke ist ein abwechslungsreich gestalteter Garten mit verschlungenen Endloswegen, Hochbeeten und plätscherndem Wasser von großer Bedeutung.

Großen Wert legt Paschke auf Energieeffizienz des Neubaus: 20 Zentimeter dick ist der Wärmedämmputz der Fassade. Beheizt wird das Gebäude mit Holzpellets. Im ehemaligen Offiziershaus unmittelbar an der Straße werden sechs Zimmer für betreutes Wohnen entstehen.

Kommentare