Bad Arolsen

„Poker-Face“ in der Fürstlichen Reitbahn

- Bad Arolsen (mm). Alexander Buchenau aus Bad Arolsen ist der Sieger der ersten Deutschen Pokermeisterschaft der Maverick German Poker Tour, die in der Fürstlichen Reitbahn des Residenzschloss Hotels ausgetragen wurde.

Verständlich, dass die 30 Mitglieder des Bad Arolser Vereins „Poker and Party“ und vor allem der Vorsitzende, Daniel Franke, stolz sind auf diesen völlig unerwartetem Erfolg. Zumal ihr Club in der Teanmwertung auch noch den vierte Platz erreichte. 110 Teilnehmer aus zehn Bundesländern hatten sich für dieses Finale qualifiziert. Die jeweils fünf besten Spieler aus den teilnehmenden Vereinen konnten ihr Können an den Pokertischen beweisen. Buchenau hatte sich als dritter seines Vereins qualifiziert. Insgesamt gibt es schon über 200 organisierte Clubs in Deutschland. Nur wirkliche Könner, so der Tourmanager Johnny Schröder, haben eine Chance zu siegen. Bei den Meisterschaften werde auch nicht um Geld gespielt, kein Spieler müsse einen Einsatz zahlen. Es gehe lediglich um gesponserte Sachpreise.Mathematische Untersuchungen hätten ergeben, dass die bei den Meisterschaften gespielte Variante nur zu 30 Prozent ein Glücksspiel sei. Zu 70 Prozent sei das Können und das psychologische Einfühlungsvermögen der guten Spieler entscheidend. Ganz wichtig sei es, rechtzeitig auszusteigen, betonte Schröder.

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