Schlüsselübergabe und erste Stadtverordnetensitzung in der renovierten Halle

Premiere in neuer Stadthalle

Symbolische Schlüsselübergabe nach Fertigstellung der renovierten Stadthalle: v.l. Bauamtsleiter Eckhard Bodenhausen, Architekt Heiner Brümmer, Bürgermeister Elmar Schröder und Ortsvorsteher Helmut Butterweck. Foto: Elmar Schulten

Diemelstadt-Rhoden - Mit einer Feierstunde für Bürger und Vereine hat die Diemelstadt die von Grund auf renovierte Stadthalle wieder in Betrieb genommen. Gleich im Anschluss an die erste Sitzung des Stadtparlaments in den neuen Räumen wurde der symbolische Schlüssel vom Architekten übergeben.

„Diemelstadt ist in Waldeck-Frankenberg ganz oben“, schwärmte Bürgemeister Elmar Schröder in Anlehnung an das Kasseler Hessentagsmotto.

Er sei erfüllt von einem Gefühl der Dankbarkeit, bekräftigte der Rathauschef und verwies auf die vielen tatkräftigen Helfer und fleißigen Handwerker aus der Region, die ihren Anteil an der sanierten Stadthalle hätten.In diesem Zusammenhang erwähnte Schröder auch seinen Amtsvorgänger, Bürgermeister Rolf Emde, der ebenfalls zur Einweihung der Halle gekommen war. Aber auch die Stadtverordneten, der Ortsbeirat und viele Vereinsvertreter hätten ihren Beitrag zum Gelingen des Umbaus geleistet.

So sei für 1,8 Millionen Euro in mehreren Bauabschnitten ein Ort für die Gemeinschaft neu geschaffen worden, der vielfältige Nutzungen zulasse, von der Familienfeier bis zum großen Konzert. Künftig müsse ein ehrenamtlich zu organisierendes Stadtmarketing auch die Vermarktung der Halle organisieren.

Gutes Zusammenspiel

Ob das Werk gelungen sei, müssten die Nutzer entscheiden, stellte der Bad Arolser Architekt Heiner Brümmer bescheiden fest. Er könne nur sagen, dass er sich bemüht habe, mit dem hellen Fußboden und der hellen Theke deutliche Akzente zu setzen.

Die neuen Rauchabzüge habe er bewusst dazu genutzt, Lichtinseln zu schaffen, um Tageslicht in die Halle zu holen. Im Übrigen habe man bei der energetischen Sanierung des Altbaus und der Wärmerückgewinnung Maßstäbe gesetzt.

Der Bauablauf sei ursprünglich stressfreier geplant gewesen. Die Prüfung durch die WI-Bank und der lange Winter hätten wertvolle Zeit gekostet. Umso schöner sei es, dass die Handwerker am Ende doch alle Termine hätten einhalten können. Ausdrücklich dankte Brümmer allen beteiligten Entscheidern in Magistrat, Ortsbeirat und Vereinen für die kurzen Entscheidungswege. Alle hätten sehr konstruktiv zusammengearbeitet.

Gottes Segen für das gelungene Werk erbat Pfarrerin Claudia Engler in einer kurzen Andacht, bevor Architekt Brümmer den symbolischen Schlüssel an den Bürgermeister überreichte.

Mit Spannung erwartet wurde die Auswertung der Mitmachaktion zur Namenssuche für die Halle. Aus der Bevölkerung seien insgesamt 276 Vorschläge eingereicht worden. Der Bogen reichte von Walmehalle bis Rhodidrom.

Am Ende sei der Magistrat der Mehrheitsmeinung gefolgt, denn 54 Einsender sprachen sich für „Stadthalle Rhoden“ aus. Somit behält nun auch die renovierte Halle den bewährten Namen.

Wie versprochen wurde unter den Einsendern auch eine Saisonkarte für die Diemelstädter Freibäder verlost. Über eine Jahreskarte für 2014 kann sich Anke Grebe freuen.

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