100-Meter-Rutsche im Freizeitbad Arobella bietet jetzt größeren Spaßfaktor

Mit Reifen in den Tunnel

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Das Archivfoto von 2008 zeigt den Start für ein Wok-Rennen in der Riesenrutsche des Arobella-Bades. Die Teilnehmer am Wok-Rennen tragen Plastikschüsseln, die das Befahren der 100 Meter langen Riesenrutsche schneller machten. Neuerdings sind mit Luft gefüllte Reifen als Rutschhilfe vorgeschrieben.

Bad Arolsen. Die einen freuen sich über den erhöhten Spaßfaktor, die anderen sorgen sich wegen einer möglicherweise erhöhten Unfallgefahr: Im Freizeitbad Arobella gilt seit wenigen Wochen eine Pflicht zur Benutzung von Reifen in der Riesenrutsche.

Mit dem Reifen unterm Po macht die Fahrt durch den rund 100 Meter langen Spiraltunnel doppelt so viel Spaß, sagen die meisten Jugendlichen.

 Eltern eines kleineren Kindes haben sich jetzt schriftlich an die WLZ-Redaktion gewandt und ihre Bedenken wegen zusätzlicher Unfallgefahren ausgedrückt: „Die Kids müssen die schweren Reifen die Wendeltreppe hochschleifen. Die sind so schwer, dass die Kinder sich nicht am Geländer festhalten können.“

Dazu heißt es aus dem Freizeitbad Arobella, dass die Rutsche tatsächlich erst für Kinder ab sechs Jahren freigegeben sei. Insofern seien die Eltern auch gefordert, auf kleinere Kinder im Schwimmbad besonders aufzupassen. Bisher sei es an der Rutsche jedenfalls noch nicht zu einem nennenswerten Unfall gekommen.

Gefährliche Situationen habe es nur gegeben, als abwechselnd Jugendliche mit und ohne Reifen durch die Röhre gerutscht seien. Die unterschiedliche Reibung führe nämlich automatisch zu unterschiedlichen Geschwindigkeiten und Durchlaufzeiten.

Aus Sicherheitsgründen habe man sich dazu entschieden, das Rutschen nur noch mit Reifen zu erlauben. Das sei zudem auch schonender für die Badehosen, die an den Fugen zwischen den Röhrenteilen Schaden nehmen könnten.

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