Berndorf

Rektor Otto Brühne geht nach 42 Berufsjahren in Ruhestand

- Twistetal-Berndorf (-ah-). „Ich bin gerne zur Schule gegangen und habe bis zuletzt Spaß gehabt“, sagt Otto Brühne, der nach 42 Jahren im Schuldienst, davon 33 als Rektor, in den Ruhestand geht.

„Weil’s so schön war, fällt’s mir auch schwer“, stellte Brühne im Gespräch mit der Waldeckischen Landeszeitung vor der Verabschiedung fest. Der beliebte und engagierte Pädagoge wurde offiziell durch Schulamtsdirektorin Waltraud Credé verabschiedet. Brühne geht zufrieden. So verzeichnet der 65-Jährige einen guten Lernstand, der sich auch in einem Lob der weiterführenden Schulen äußert. „Die nehmen unsere Schüler besonders gerne auf“, freut sich Brühne. Bei der landesweiten Orientierungsarbeit für die Drittklässler haben die Berndorfer Schüler überdurchschnittlich gute Leistungen erbracht. Neben den Erfolgen bei der Wissenvermittlung ist dem scheidenden Schulleiter genaus so wichtig die angenehme und fruchtbare Zusammenarbeit mit Kollegen und Eltern. Die erleichtere die Arbeit und fördere ein gutes Gesprächsklima auch bei unterschiedlichen Positionen und bei der Lösung von Problemen. Die Kinder sollen nicht nur lernen, sondern auch in einem sozialen Gebilde aufwachsen – das klingt lehrbuchhaft. Brühne hat, auch mit seiner Erfahrung und der natürlichen, väterlichen Autorität, auch schwierige Kinder zum Lernen und zu einem gedeihlichen Umgang mit den anderen Kindern bewegen können. Er habe sich als Partner, Freund und Helfer verstanden, dabei aber auch Wert gelegt auf die Einhaltung von Regeln. Mehr in der gedruckten Ausgabe.

Kommentare