Zweiter Bauabschnitt begonnen

Rhoder Schlossplatz geht in die zweite Runde

Diemelstadt-Rhoden - Die Umgestaltung des Rhoder Schlossplatzes kommt nun richtig in Gang

2012 ging das Büro Bierbaum & Aichle aus Mainz aus dem Architektenwettbewerb für den Rhoder Schlossplatz als Sieger hervor. Gut zwei Jahre später wurden jetzt die kompletten Unterlagen der Entwurfs- und Ausführungsplanung im Rahmen einer Besprechung an das städtische Bauamt und die beteiligten Ingenieurbüros Oppermann (Platzgestaltung, Kanal- und Straßenbau) und HRZ (Statiker für die Mauern) übergeben.

Im ersten Bauabschnitt wurde bereits die große Stützmauer für die Schlosszufahrt errichtet, damit die Baufirmen das Schloss für die umfangreiche Sanierung gefahrlos mit den Baumaterialien erreichen.

Nun hat die Rhoder Firma Bracht begonnen das Schloss mit einem neuen Kanal und der Wasserversorgung anzuschließen, wurde bisher über einen alten Kanal den Hagenberg hinunter entsorgt. Auch das Grünewaldheim und das Pfarrhaus werden neu angeschlossen.

Mit Blick auf das im Sommer 2015 stattfindende Schützenfest wurden die weiteren Planungen abgestimmt. So werden im zweiten Bauabschnitt zunächst die Sanierungen der alten Mauern unterhalb des Burggrabens im Herbst erfolgen und es sind Pfahlgründungen einzubringen, bevor im Frühjahr 2015 die Mauer und der Platz am ehemaligen Burggraben errichtet werden.

Die Ausführung und Planung dieses Platzes hatte die Stadtverordnetensitzung im Herbst 2013 noch einmal von Planer Bierbaum alternativ zu einer günstigeren Terrassenlösung prüfen lassen. Die Stadtverordneten waren damals aber einstimmig zum Entschluss gekommen, dass die Planung so umgesetzt wird, wie im Wettbewerb beschlossen wurde.

„Aufwertung und Gestaltung würden erheblich leiden, wenn man den Entwurf in Frage stellt, zumal ja zwei Drittel Landesförderung die Maßnahme stützen“, so Projektleiterin Susanne Engelns von der NH Projektstadt.

Mit einem weinenden und lachenden Auge erklärt Bürgermeister Elmar Schröder, gleichzeitig Major der Rhoder Schützengesellschaft, dass alle Verantwortlichen den dritten Bauabschnitt mit der abschließenden Gestaltung des Schlossplatzes und der Pflasterung erst nach dem Schützenfest 2015 in der Zeitplanung sehen.

„Mit der noch anstehenden Grenzbereinigung, der noch zu klärenden Fragen mit Kirche und Domanium, sowie den entscheidenden Fördermittelbescheiden in den Jahren 2014 und 2015 ist eine solide Zeit- und Projektplanung besser als Utopien. Deshalb wird das Schützenfest 2015 genauso gut gefeiert und es wird kein Bier weniger getrunken. Ich freue mich auch, dass der Vorstand der Schützengesellschaft in seiner letzten Sitzung dieses Thema gelassen aufgenommen hat“, so Bürgermeister Schröder abschließend.

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