Musikschule benennt den neuen Unterrichtsraum nach verstorbener Fördererin

Schicker Tanzsaal fürs Ballett

Tanzen lernen in der Musikschule Bad Arolsen: An der offiziellen Einweihung des Antje-Foertsch-Saals nahm (v. l.) Frederik Foertsch mit Partnerin Britta Reinhardt und Tochter Lisa-Marie teil, im Bild mit Fördervereinsvorsitzender Monique Borusiak und Musikschulleiter Daniel Senft. Foto: Sandra Simshäuser

Bad Arolsen - Zum „Tag der offenen Tür“ hat die Musikschule Bad Arolsen ihren neuen Antje-Foertsch-Tanzsaal eingeweiht.

Neben Ballett zählen auch Jazztanz, Hip-Hop, Step- und Fitnesstanz zum tänzerischen Angebot der Musikschule.

Die wachsende Zahl der inzwischen rund 150 Tanzschüler hatte einen Ausbau des Saales notwendig gemacht. Im nun deutlich vergrößerten Tanzsaal mit Spiegeln, Ballettstangen und neu verlegtem Fußboden wurden die Unterrichtsbedingungen optimiert.

Dies sei sicherlich auch im Sinne der vor zwei Jahren verstorbenen Antje Foertsch, befand Monique Borusiak, Vorsitzende des Vereins der Freunde und Förderer der Musikschule Bad Arolsen, eine Einschätzung, die Frederik Foertsch, der Sohn der Namensgeberin, bei der offi-ziellen Einweihung bestätigte.

Die Musikschule sei das Steckenpferd Antje Foertschs gewesen, die den Förderverein im Jahr 2000 ins Leben gerufen hat. Bis 2009 engagierte sie sich als stellvertretende Vorsitzende sowohl im Vorstand als auch bei allen Veranstaltungen des Fördervereins. Die Musikschulkinder seien ihr stets ein besonderes Anliegen gewesen, erinnerte Borusiak. Über den Tanzunterricht ihrer Enkelin Lisa-Marie hatte Antje Foertsch die Musikschule kennengelernt.

Aus diesen Gründen habe der Förderverein die ihm zugedachten Spendengelder in den Tanzsaal investiert und diesen nach der langjährigen Förder-vereinsvorsitzenden benannt.

Engagierte Unterstützer werden in der Musikschule auch weiterhin benötigt, um den Unterrichtsbetrieb für inzwischen 750 meist jugendliche Schüler aufrecht erhalten zu können. „Ohne den Förderverein geht nichts“, betonte Musikschulleiter Daniel Senft beim „Tag der offenen Tür“.

In Anbetracht geschrumpfter öffentlicher Zuschüsse bei gestiegenen Schülerzahlen ist aber auch der Förderverein zunehmend auf Spenden angewiesen. „Wir denken auch an Sponsoren, die uns dauerhaft unterstützen. Sonst sehen wir die Arbeit der Musikschule langfristig gefährdet“, unterstrich die Fördervereinsvorsitzende.

Kommentare