Telekom will Arbeiten im Raum Bad Arolsen zum Jahresende abschließen

Schnellere Datenleitung fürs Internet

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Achim Trost, Telekommunikationselektroniker der Telekom, rüstet den neuen Schaltkasten in der Großen Allee für schnelles Internet aus.

 Schnelleres Internet bietet die Telekom zum Jahresende in ihren Netzen in Bad Arolsen, Helsen, Mengeringhausen und Wetterburg für rund 7000 Haushalte an.

Magentafarbene Werbehüllen über neuen Verteilerkästen und Tiefbauarbeiten lassen den Aufbruch in eine neue Phase der Datenübermittlung über Internet erkennen.

Durch so genannte Bohrspülverfahren müssen keine Straßen aufgebrochen werden, sondern reicht es, etwa im Gehweg an der erst vor wenigen Jahren erneuerten Rauchstraße, Pflastersteine auf ein paar Quadratmetern zu entfernen, etwas zu buddeln und mithilfe von speziellen Vortriebsmaschinen neue Kabel zu verlegen.

Insgesamt 19 Kilometer Glasfaserkabel müssen verlegt werden, um das alte Kupferkabelnetz mit der Vectoring-Technologie aufzumöbeln. 5,3 Kilometer davon müssen aufgegraben werden.

Außerdem werden in der Kernstadt und in den drei Stadtteilen 32 neue Multifunktionsgehäuse aufgestellt, die drei- bis viermal so breit sind wie die bisher gewohnten Verteilerkästen.

Mit der Netztechnologie Vectoring kann der Datendurchsatz auf den bestehenden Kupferleitungen mit einem vergleichsweise geringeren Aufwand verdoppelt werden. Noch in 500 Metern Entfernung vom Verteilerkasten lassen sich am Ende einer Kupferader Geschwindigkeiten von 100 Mbit/s verwirklichen.

Schnelles Internet mit 100 Mbit/s Down- und 40 Mbit/s Upload-Tempo hat der bei der Telekom für den Infrastrukturvertrieb zuständige Thomas Peter Anfang des Jahres gegenüber dem Haupt- und Finanzausschus angekündigt.

In Veranstaltungen zur Information der Bürger wird die Telekom nähre Erläuterungen geben. Denn für die betroffenen Bereiche müssen die bestehenden Verträge geändert oder neue Verträge geschlossen werden.

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