Neuer Standort für Denkmal-Denkmal wird vorgestellt

Schüler gestalten Gedenken mit

Bad Arolsen - In einer Feierstunde wird am Sonntag in Bad Arolsen der Opfer von Flucht und Vertreibung gedacht. Zugleich wird die neue Präsentation des Mahnmals „Deutschland unteilbar“ am Historicum vorgestellt.

In diesem Jahr wird in Hessen erstmalig der Gedenktag Flucht, Vertreibung, Deportation begangen. Er soll jährlich am zweiten Sonntag im September stattfinden. Der Hessische Ministerpräsident sagt dazu: „Ein eigener Gedenktag für die Vertriebenen, Flüchtlinge und Deportierten ist 69 Jahre nach Kriegsende überfällig und angemessen, denn Vertreibung ist und bleibt Unrecht. Wir wollen zu Verantwortung und Versöhnung mahnen und zugleich die Erinnerung an das Schicksal der Betroffenen und deren Angehörigen wachhalten sowie den großen Anteil der Vertriebenen am Wiederaufbau Hessens würdigen.“ Die Gedenkfeier in Arolsen beginnt am Sonntag, 14. September, um 15 Uhr in der evangelischen Stadtkirche mit einer Friedensandacht. Anschließend werden in einer Feierstunde die Projektarbeiten von Schülern der Christian-Rauch-Schule im Bürgerhaus vorgestellt. Die Feier wird mit der Präsentation des Denkmals „Deutschland unteilbar“ am neuen Standort am Historicum 20 beendet Die Andacht in der Stadtkirche wird von dem Prädikanten Oberst a. D. Jürgen Damm gehalten. Die musikalische Gestaltung übernimmt Renate Sälzer. Mit den Schülern des Arolser Gymnasiums haben der CRS-Geschichtslehrer Erich Müller, Stadtrat und Historicum-Mitglied Udo Jost und Damm eine Woche lang vor den Sommerferien gearbeitet und die nun anstehende Gedenkveranstaltung vorbereitet. Die Projektwoche mit den Gymnasiasten wurde mit einer Exkursion in die Gedenkstätte Trutzhain abgeschlossen.Bei der Präsentation am kommenden Sonntag im Bürgerhaus werden ergänzend zu den Schülerarbeiten Teile aus der Trutzhainer Ausstellung „Im Fremden ungewollt zuhaus - Neue Heimat in Hessen und Trutzhain“ gezeigt. (r/ah)

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