Ausmarsch der Schützengesellschaft Helsen und Schießen der Königsanwärter

Schützen proben für Heimatfest

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Ehrungen beim Ausmarsch der Helser Schützengesellschaft. Unser Bild zeigt (v.l.): Schützenkönig Albert Neumann, Armin Gruhs, Torben Schüttler, Ute Kloß, Kapitän Dieter Hoffmann und Vorsitzenden Rolf Busch. Foto:

Bad Arolsen - Helsen - Die Schützengesellschaft Helsen hatte Männer und Burschen, Chargierte, Landsknechte und Lanzengarde, Musketiere, Kanoniere und Marketenderinnen zum Ausmarsch eingeladen.

Am Helser Sportplatz ließ Kapitän Dieter Hoffmann die Kompanien antreten, um schon einmal die Aufstellung für das nächste Schützenfest 2014 zu üben. Zum Marschtritt des Spielmannszuges Mühlhausen führte der Umzug mit König Albert Neumann und Kinderkönig Torben Schüttler die Schützen an der Kirche vorbei, um anschließend in der Bürgerhalle einzukehren.

Das ursprünglich geplante Ziel des Ausmarschs, die kürzlich von Vandalen zerstörte Hütte am „Kuckuck“, habe man nun leider nicht mehr ansteuern können, bedauerte Schützenkönig Albert Neumann. Das Feiern, bei dem auch das Schießen der Königsanwärter anstand, ließen sich die Schützen dennoch nicht nehmen.

Schützenkönig und Kinderkönig Torben Schüttler spendeten die gekühlten Getränke zum Mittagessen. Die Lanzengarde war diesmal für die Verpflegung verantwortlich, und die Marketenderinnen hatten für den Nachmittag selbst gebacken Kuchen und Kaffee vorbereitet.

Beim Wettschießen am Nachmittag gewann Ute Kloß mit 30 Ringen vor Ursel Neumann das Damenschießen. Das Schießen für jedermann auf eine Ehrenscheibe gewann mit 30 Ringen Torben Schüttler vor Dieter Hoffmann und Peter Heinemann. Besonderer Höhepunkt war das Schießen der Königsanwärter für das Freischießen 2014. Hier setzte Armin Gruhs den Blattschuss auf die Ehrenscheibe und gewann das Schießen der Königsanwärter vor Torsten Oehl.

Der Ausmarsch dient der Vorbereitung auf das nächste Freischießen. Die jahrhundertealte Schützengesellschaft hat ursprünglich die Ausmärsche veranstaltet, damit die Schützenbrüder das Schießen und Marschieren üben konnten, um den Ort Helsen gegen Feinde schützen zu können. Doch schon damals dienten diese Veranstaltungen der Geselligkeit und der Pflege des Gemeinschaftssinnes.

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