Schüler, Lehrer und Gasteltern machen internationale Begegnung möglich

Schule als Triebfeder für Festival

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Zahlreiche Christian-Rauch-Schüler sind als „nationale Betreuer“ an der Vorbereitung des 7. Internationalen Jugendmusikfestivals in Bad Arolsen beteiligt. Unser Bild zeigt (v.l.) die künstlerischen Leiter Steffen Hause und Werner Sostmann, Mitorganisator

Bad Arolsen - Wenn am 18. Juni der Startschuss zum 7. Internationalen Jugendmusikfestival fällt, ist dies auch dem großen Engagement von Schülern und Absolventen der Christian-Rauch-Schule zu verdanken.

Wenn am 18. Juni der Startschuss zum 7. Internationalen Jugendmusikfestival fällt, ist dies auch dem großen Engagement von Schülern und Absolventen der Christian-Rauch-Schule zu verdanken.

Man sei dabei, das Festival mehr und mehr in die Schule zu verlagern, erklärt Werner Sostmann, der mit Steffen Hause die künstlerische Leitung der sechstägigen Veranstaltung übernommen hat. Die Nähe zur Christian-Rauch-Schule zeigt sich zum einen an den Veranstaltungsorten Großsporthalle und Schule, wo das Eröffnungskonzert und die Ergebnisse des Streetdance-Workshops präsentiert werden. Vor allem aber sind engagierte Schüler und Ehemalige als „nationale Betreuer“ für die Gastgruppen im Einsatz, und das schon wochenlang, noch bevor die ersten Gäste eingetroffen sind.

Aus Schweden, Polen, Ungarn, den USA sowie erstmals auch aus Mexiko und der Schweiz reisen die rund 200 jungen Gastmusiker an, die mit den Ensembles der Christian-Rauch-Schule auf der Bühne singen, jazzen und tanzen werden. Von Arolsen bis Korbach, Warburg und Kassel stehen dann etwa zwanzig Konzerte auf dem Spielplan.

Mit der erfolgreichen Unterbringung aller ausländischen Gäste bei der Elternschaft der CRS hat das Organisationskomitee um Frank Bumke und Horst Behle inzwischen den größten logistischen Akt gestemmt. Bleiben noch die organisatorische Fragen wie die Hallenmieten, der Kartenvorverkauf oder die Verköstigung der Gäste. Auch hier wirken die beteiligten Gymnasiasten, teils parallel zu ihren Abiprüfungen, tatkräftig mit, um bis zum Eröffnungskonzert alles unter Dach und Fach zu bringen. Als „nationale Betreuer“ stehen Christin Pawelzig, Felix Seifert, Anna Lena Krippner, Benjamin Mormann, Laura-Sophia Franke, Louisa Albers, Immanuel Brand, Marie Rübsam und Immanuel Handerer bereit. Lukas Dörrie und Julia Weiser sorgen für die Verpflegung der internationalen Gäste.

Den Veranstaltern von der Initiative Bad Arolsen, den Cheforganisatoren und der künstlerischen Leitung nötigt dieser ehrenamtliche Einsatz ordentlich Respekt ab. Werner Sostmann spricht von einer „unglaublich großen Bereitschaft, sich dieser Sache zu widmen“. „Das alles ließe sich gar nicht leisten, wenn die Grundlagenarbeit der jungen Leute fehlen würde“, ergänzt Horst Behle. In diesem Sinne ist das 7. Internationale Jugendmusikfestival von Anfang an eine runde Sache: als Veranstaltung von jungen Menschen für all die, die jung oder jung geblieben sind .(sim)

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