Wetterburg

Schwung in Strandbad-Diskussion

- Bad Arolsen-Wetterburg (-ah-). In die Diskussion über eine Neugestaltung des Strandbads Twistesee ist neuer Schwung gekommen. Leser haben sich mit kritischen Anmerkungen zu Wort gemeldet, inzwischen hat sich die FWG hinter das Projekt gestellt.

Für eine Überraschung sorgte bei einer Auschusssitzung in Külte die auf Anfrage eines Stadtverordnete erfolgteMitteilung, dass für die Vorbereitung auf das Vorhaben einschließlich Architektenwettbewerb und Preisgelder insgesamt 80 000 Euro veranschlagt worden sind. Vier Entwürfe sind mit Preisen bedacht worden. Im Rahmen des Stadtumbaus Nordwaldeck muss das mit maximalen Betrag von 1,2 Millionen Euro veranschlagte Bauvorhaben von den vier Kommunen mitfinanziert werden. Gemeinsam würden sie 30 Prozent übernehmen. Bund und Land schießen 70 Prozent hinzu.Dazu die Freie Wählergemeinschaft in einer Stellungnahme:

Der Tourismus schaffe und erhalte Arbeitsplätze und leiste damit einen wesentlichen Beitrag zum wirtschaftlichen Wohlstand der Region, schreibt FWG-Fraktionsvorsitzender Udo Hoffmann.

Touristische Einrichtungen könnten von jedermann genutzt werden und trügen zur Erhöhung der Lebensqualität bei. Seit Bau des Twistesees vor 30 Jahren habe sich in seinem Umfeld ein umfangreiches Freizeitangebot entwickelt. Auf dieser Grundlage müsse der Fremdenverkehr langfristig gesichert und weiterentwickelt werden.

Touristisches Wachstum sei jedoch kein Selbstläufer und dürfe nicht dem Zufall überlassen werden, so Hoffmann: „Wir sind schließlich nicht allein, sondern befinden uns im unmittelbaren Wettbewerb mit der Eder- und Diemelseeregion.“ Die Vielzahl der Angebote vom fürstlichen Schloss über die Museen und die Barockarchitektur müssten gemeinsam vermarktet werden.

Einen Schwerpunkt bildet nach Meinung der FWG das Strandbad am Twistesee. Doch dreißig Jahre hätten Spuren an der Anlage hinterlassen. Bei einer Besichtigung des Strandbades informierten sich einige Mitglieder der FWG Bad Arolsen vom tristen, biederen Zustand des Strandbades. Einhelliger Kommentar war: „Nicht sehr ansprechend.“ Um die Anlage den heutigen Anforderungen an ein modernes Strandbad anzupassen seien umfangreiche und kostenintensive Sanierungen erforderlich.

Mehr lesen Sie in der Ausgabe vom 18. Januar 2011.

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